Der "Kärntner Le Pen" eröffnet den Wahlkampf!

Blaue "Blender-Politik" hinlänglich bekannt

Wien (FSG/GdC) Mit der hinlänglich bekannten blauen "Blender-Politik" wurde der Wahlkampf für "Kärntens Le Pen" als Kanzlerkandidat eingeleitet: Er selbst brachte dies deutlich in einem Exklusiv-Interview für den arabischen TV-Sender El Dschazira zum Ausdruck!++++

Im Gleichklang und im Vertrauen darauf, dass die Menschen ein sehr schlechtes Gedächtnis haben, verlangt der blaue Klubobmann Westenthaler vom ebenfalls blauen Finanzminister Grasser, welcher der Bevölkerung um viele Milliarden mehr abgeknöpft hat, als das Defizit gesenkt wurde, eine Steuerreform für den "kleinen Mann"!

Die Glaubwürdigkeit der Forderung, auf eine Senkung der Lohnnebenkosten zu verzichten, sollte man im Lichte dessen beurteilen, dass genau dieses Geschenk an die Wirtschaft zwischen Blau und Schwarz paktiert wurde. Westenthaler muss die Wähler für sehr einfältig halten, wenn er meint, es genügt den Steuerzahlern ein Bruchteil dessen, was ihnen auf brutalste Art (zum Beispiel Besteuerung der Unfallrenten) von der blauschwarzen Regierung abgenommen wurde, wieder in Aussicht zu stellen.

Der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Chemiegewerkschaft, Wilhelm Beck dazu: "Wenn es Westenthaler wirklich ernst meint, mit einer Entlastung der 'kleinen Steuerzahler' und sie nicht nur als 'Stimmvieh' ansehen würde, dann sollte er dem ebenfalls blauen Verteidigungsminister klarmachen, dass zum Schutz von Mozartkugeln keine Abfangjäger um 25 Milliarden Schilling erforderlich sind!"

FSG, 25. April 2002
Nr. 25

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Walter Zwierschütz

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