Fischer wurde von Abu Ala um Fortsetzung des Kontakts mit Avraham Burg ersucht

Wien (SK) Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer, der vor einigen Tagen mit dem Präsidenten der israelischen Knesset Avraham Burg telefoniert hat, hat am Donnerstag auch mit dem Präsidenten des Palästinensischen Legislativrates Abu Ala ein Telefongespräch geführt. Abu Ala informierte den österreichischen Nationalratspräsidenten ausführlich über die Situation in den palästinensischen Gebieten. Er ersuchte den österreichischen Nationalratspräsidenten um volle Unterstützung für die von den Vereinten Nationen geplante Untersuchung der Vorfälle im Flüchtlingslager Jenin. "Wer sich vor der Wahrheit nicht fürchten muss, muss sich auch vor einer Untersuchung durch die Vereinten Nationen nicht fürchten," sagte Abu Ala. ****

Weiters wies der Präsident des Palästinensischen Legislativrates darauf hin, dass mit der Verhaftung von Marwan Barghouti durch israelische Soldaten ein frei gewählter Abgeordneter verhaftet wurde. Auf der ganzen Welt ist man bemüht, Rechte von Parlamentariern zu wahren und das müsse auch für palästinensische Parlamentarier gelten. Barghouti sei immer ein Anhänger des Dialoges und Gesprächspartner für Israel gewesen.

Die Situation in der Grabeskirche von Bethlehem bezeichnete Abu Ala als absolut unerträglich. Er hoffe, dass in kürzester Zeit eine vernünftige Lösung gefunden werden könne.

Abu Ala ersucht den österreichischen Nationalratspräsidenten seinen Kontakt zum Präsidenten zum israelischen Knesset aufrecht zu erhalten, damit wenigstens ein Minimum an Kontaktmöglichkeiten funktionsfähig bleibe.(Schluss) up/mp

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