Kranzl: Hundegesetz es geht um den Schutz der Menschen

Hundebisse sind viel zu gefährlich, um für Polemik missbraucht zu werden!

Niederösterreich (SPI) Die Erarbeitung einer Novelle, mit der das NÖ Polizeistrafrecht im Bezug auf die Hundehaltung geändert wird, ist mit dem Beschluss im heutigen Landtag vorerst abgeschlossen. Nachdem das Innenministerium nicht bereit war die Leinen- oder Maulkorbvorschrift - Maulkorb nur an wenigen klar definierten Orten für Hunde ab einer bestimmten Größe - zu überprüfen, wurde diese Regelung nun aus dem Gesetz genommen. "Ich freue mich im Interesse der Menschen, dass die Neufassung des Gesetzes im zuständigen Ausschuss einstimmig angenommen wurde. Mit diesem Gesetz konnte eine wesentliche Verbesserung erzielt werden. Nun gibt es einheitliche Regelungen für ganz Niederösterreich, für die Hundehalter wird Rechtssicherheit erreicht", stellte die zuständige Landesrätin Christa Kranzl fest.

Die Erstbeschlussfassung am 22. November 2001 hatte der Landtag mehrheitlich, also mit den Stimmen der ÖVP und der SPÖ vorgenommen. Es ist daher verwunderlich, wenn der Klubobmann der VP-NÖ jetzt von Irrwegen spricht. Auch er und seine Fraktion wären von dieser Aussage betroffen. "Mir geht es um den bestmöglichen Schutz der Menschen, ich habe keine Mühe gescheut, um in diesem sensiblen Bereich Regelungen zu finden, die gefährliche Hundebisse reduzieren oder sogar verhindern helfen. Wer seinen Hund so führt und hält, dass andere nicht zu Schaden kommen, der hat durch dieses neue Gesetz nichts zu befürchten. Die Frage des Hundeführerscheines muss auf jedem Fall weiter geprüft werden. Es ist nur zu begrüßen und auch zu forcieren, dass die Hundebesitzer ihren "Lieblingen" richtiges Verhalten lernen - dies kann allerdings derzeit nur freiwillig erfolgen. Aus Gründen des Schutzes von Menschen aber auch von Tieren ist der richtige Umgang mit Hunden notwendig", so Landesrätin Christa Kranzl.

sw

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