Haider nutzte Al Jazeera-Interview für Kärnten-Werbung

Kärntner Landeshauptmann begrüßte 80 Millionen Zuseher auf arabisch - Mansour: Eines der wichtigsten Interviews - ORF Kärnten lieferte perfekte Performance

Klagenfurt (LPD) - Den TV-Auftritt bei Al Jazeera vor rund 80 Millionen Zusehern weltweit nutzte Landeshauptmann Jörg Haider auch für einen kräftigen Werbefeldzug für Kärnten. Von der Schönheit des Landes und der Trinkwasserqualität der Seen konnten sich bereits hochrangige Politiker und Vertreter arabischer Staaten im Rahmen der letztjährigen OPEC-Konferenz in Pörtschach überzeugen, sagte Haider, der die Zuseher von Al Jazeera am Beginn der Live-Übertragung, die vom ORF technisch perfekt abgewickelt und auch ins Internet eingespielt wurde, auf arabisch begrüßte. Auch wurden vom ORF im Landesstudio Klagenfurt laufend Kärnten-Impressionen als Hintergrundbilder eingespielt. Als besondere Geste den Zusehern gegenüber hatte Haider neben seiner rechten Schulter einen weißen Falken aus der Adlerwarte Landskron postiert, der im arabischen Raum als Symbol der Freiheit gilt.

Das Team von Al Jazeera zeigte sich nach der Übertragung hoch zufrieden. Starmoderator Ahmad Mansour, der Haider im Zuge des Interviews als Kämpfer für die Freiheit bezeichnete, meinte nach der Sendung, das Gespräch sei eines der wichtigsten mit einem westlichen Politiker gewesen. Haider sei im arabischen Raum sehr bekannt. Der Kärntner Landeshauptmann war der erste österreichische Politiker auf Al Jazeere. Zu der von Mansour in seiner Sendung Bila Hudud (Ohne Grenzen) interviewten westlichen Polit-Prominenz zählten unter anderem der britische Premier Tony Blair und die Sicherheitsberaterin von US-Präsident Georg Bush, Condoleezza Rice.

Das ORF-Landesstudio Kärnten unter Direktor Willy Mitsche, Chefredakteur Bernhard Bieche und Produktionschef Bernhard Puschl hat bei der Übertragung ganze Arbeit geleistet. Drei Kameras standen im Einsatz. Bild und Ton wurden nach Wien übertragen und via Satellit Al Jazeera zur Ausstrahlung zugespielt. Perfekt betreut wurde auch die Vielzahl von Journalisten und Pressefotografen der anderen Medien, die bereits eine Stunde vor Übertragungsbeginn das Landesstudio stürmten und anschließend den Live-Talk über Monitor mit deutscher Simultanübersetzung mitverfolgten. Auf großes Interesse stieß auch die ORF-Internet-Übertagung. Der Zugriff auf die Homepage war derart groß, dass der Server an die Grenzen seiner Belastung stieß.

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