Graf: Petitionsübergabe betreffend Hochhausprojekte Wien-Mitte

Wien darf sein Weltkulturerbe nicht verlieren

Wien, 2002-04-24 (fpd) - Am Rande der heutigen FPÖ-Parlamentsklubklausur übergaben Abg. Dr. Martin Graf, LPO LAbg Mag. Hilmar Kabas und Stv. KO GR Heinz Christian Strache eine Petition gegen die Hochhausprojekte in Wien-Mitte und Marxergasse dem II. Präsidenten des Nationalrates Abg. DI Thomas Prinzhorn. ****

"Die große Anzahl der bei der Übergabe anwesenden Abgeordneten aus Wien wie, Kabas, FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler, Stv. KO Heinz Christian Strache, Bgdr. Wolfgang Jung, Abg. Robert Egghart, Bundesrat Dr. Peter Böhm, Abg. Detlev Neudeck, Abg. Dr. Sylvia Papházy und Abg. Ilse Burket bezeugen, wie wichtig kulturelle Anliegen der FPÖ besonders in Wien sind", bemerkte der petitionseinbringende freiheitliche Obmann des Wissenschaft und Forschungsausschusses im Nationalrat Dr. Martin Graf.

Die Abgeordneten zeigten sich einig, daß die Stadt Wien sich nicht über ihre gesetzlichen Pflichten nur aufgrund der derzeitigen SPÖ-Mehrheit einfach hinwegsetzen könne. "Die UNESCO hat schon mitgeteilt, daß sie derartige Höhenentwicklungen als störend für das Weltkulturerbe ansieht und daß sie dieses Prädikat wieder entziehen könnte." Dennoch halte die SPÖ in Wien daran fest. Es bestehe jedenfalls durchaus eine Chance, daß "wir zusammen mit der Bundesregierung und durch die Verfahren, die bei Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof anhängig sind, diese negative Entwicklung stoppen können, nicht zuletzt mit der heute eingebrachten Petition", so Graf.

Die Petition solle unter anderem gewisse Flächenwidmungs- und Bebauungspläne, die Art. 16 und 139 des Bundesverfassungsgesetzes überprüfen und nötigenfalls entsprechenden Einfluß auf den selbstständigen Wirkungsbereich des Landes Wien ausüben, damit das WELTKULTUERBE Wien "Innere Stadt" erhalten werden könne und Tourismus, Wirtschaft sowie zahlreiche Arbeitsplätze nicht einer Bau-und Bankenlobby der SPÖ zum Opfer fallen, würden, so Graf.

Bilddokumentation zur Petitionsübergabe via bkom@fpoe.at erhältlich (Schluß)

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