Papházy: Uni-Gesetz 2002 stellt Zukunft von Österreich als Bildungsland sicher

Streikende verstehen Universitätsreform nicht oder scheuen Leistung und Wettbewerb

Wien, 2002-04-24 (fpd) - Als "großen Schritt nach vorne" bezeichnete heute FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy das Universitätsgesetz 2002. Der heute anberaumte Uni-Streik, der auch weitgehend von den Universitätsprofessoren abgelehnt werde, sei ein Zeichen, daß lediglich versucht werde, die Fundamentalopposition in die Universitäten hinein zu tragen. *****
Bezeichnend ist es für Papházy dabei, daß von seiten der Opposition versucht werde, gerade die Vertreter des sogenannten Mittelbaues gegen die Unireform zu instrumentalisieren, obwohl diese davon besonders profitierten. "Wer streikt, hat entweder die Unireform nicht verstanden oder scheut Leistung und positiven Wettbewerb", so Papházy weiter.

Die Unireform stelle sicher, daß die Position von Österreich als Bildungsland auch im europäischen und internationalen Kontext für die Zukunft sichergestellt sei. Den besten Beweis dafür, wie gut Autonomie an Universitäten funktioniere, würden die österreichischen Privatuniversitäten liefern. "Öffentliche Universitäten, Privatuniversitäten und Fachhochschulen werden mit Autonomie, Schwerpunktsetzung und Profilbildung in einen positiven Wettstreit um Studierende treten, denn nur die beste, maßgeschneiderte Ausbildung für jeden einzelnen Studierenden wird eine spätere erfolgreiche Karriere sicherstellen", so die freiheitliche Bildungspolitikerin.

Für die Zukunft hält es Papházy für wichtig, im gesamten tertiären Bildungssektor volle steuerliche Absetzbarkeit von Zuwendungen an Universitäten und Fachhochschulen zu schaffen und zwar sowohl für Zuwendungen von Privatpersonen als auch für Zuwendungen von Unternehmen. (Schluß)

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