Hartinger: Geschäftsleitung der steirischen GKK soll umgehend zurückzutreten

Wien, 2002-04-24 (fpd) Heftige Kritik an der verantwortlichen Geschäftsführung, anläßlich des heute bekannt gewordenen Unisys Berichtes zum MVB-Projekt der steirischen Gebietskrankenkasse, übte heute die freiheitliche Abgeordnete Mag. Beate Hartinger . "Es darf nicht länger eine inkompetente Geschäftsleitung im Amt bleiben, die untätig zugeschaut hat, wie für dieses Monsterprojekt Unsummen an Versicherungsbeiträgen verpulvert wurden."****

Wohl wissend, daß sich die Geschäftsleitung auf zurückliegende Gesetzesänderungen auszureden versuche, äußerte Hartinger heftige Kritik. Hintergrund ihrer Kritik ist das Sitzungsprotokoll der 11. Sitzung des Projekt-Lenkungsausschusses vom 31. 10. 2001 sowie der damit einhergehende Bericht an die Geschäftsführung. Damals wurde der zuvor geplante Fertigstellungstermin um drei Monate auf Dezember 2001 verschoben. Nach Abschluß der Testphase sollte das MVB-Paket im April 2002 eingesetzt werden.

Heute werde klar, daß weder die Entwicklungsphase, geschweige denn die Testphase vor Mitte des Jahres 2003 erfolgen könne. Daher habe auch die heutige Geschäftsführung das Ausmaß dieses Skandals nicht einmal im Ansatz erkannt, womit sie sich selbst disqualifiziert habe, und daher den Hut nehmen sollte, so Hartinger. "Personen die das Auseinanderklaffen zwischen der geplanten dreimonatigen Verschiebung der Fertigstellung und der tatsächlichen eineinhalbjährigen Verschiebung nicht erkennen können, haben in der Geschäftsführung einer Krankenkasse nichts verloren.", so Hartinger abschießend. (Schluß)

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