WKR-Heldenehrung: Hysterie um Gedenkveranstaltung

Wien, 24-04-2002 - "Bereits seit fünf Jahren hält der Wiener Korporationsring jeweils am 8. Mai beim Gefallenendenkmal am äußeren Burgtor eine Gedenkveranstaltung für die Toten des 1. und 2. Weltkrieges ab", hielt heute der derzeitige Vorsitzende des Wiener Korporationsringes, Gernot Stefan, in einer kurzen Stellungnahme fest. Er stellte insbesondere klar, "daß es in den letzten Jahren zu keinen wie immer gearteten Beanstandungen gekommen sei".

Der Vorwurf, es handle sich um eine rechtsextreme Veranstaltung - wie dies SP-Bürgermeister Häupl in seiner gestrigen Wortmeldung getan habe - sei für Stefan absurd. Einerseits wären maßgebliche Repräsentanten der Republik Österreich Mitglieder der im Wiener Korporationsring zusammengeschlossenen Verbindungen, andererseits handle es sich um ein Totengedenken, bei dem ein katholischer Priester und ein Abgeordneter zum Nationalrat und Generalstabsoffizier sprechen werden.
Die Veranstaltung werde also mit Sicherheit auf dem Boden der österreichischen Rechtsordnung stattfinden.

Statt mit dem üblichen Totschlagargument des Rechtsextremismus und der allseits bekannten Faschismuskeule die Demonstrationsfreiheit beschneiden zu wollen, sollte sich Häupl lieber um jene linken Gruppen kümmern, die Ordnung und Sicherheit durch ihre gewaltsamen Auftritte stören und dies offenbar auch für den 8. Mai vorhaben, schloß Gernot Stefan seine Klarstellung. (Schluß)

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