ÖH WU: Wir fordern Gespräche mit Frau Minister Gehrer!

ÖH WU nimmt Verhandlungen mit dem Bildungsministerium selbst in die Hand und fordert Termin

Wien (OTS) - Heute Vormittag fand in der Aula der Wirtschaftsuniversität Wien eine Hörerversammlung statt. Der Vorsitzende der Hochschülerschaft an der WU, Werner Weingraber (AktionsGemeinschaft) hat die Studierenden über die geplante Universitätsreform und die Streikmaßnahmen der WU Assistenten informiert.

"Nur mehr zwei Prüfungswiederholungen, die Abschaffung von drei Prüfungsterminen pro Semester, weniger Mitbestimmung für die Studierenden, Zwangseinführung von Bachelor - und Masterstudien, ... das ist nicht die Unireform, die wir uns vorstellen und die uns Studierenden weiterhilft!" so Weingraber.

Eigentlich wäre es Aufgabe der Bundes-ÖH (GRAS, VSSTÖ, KSV), mit dem Bildungsministerium zu verhandeln. Unglaublich, aber wahr:
Weinberger und Mautz verweigern das Gespräch. Scheinbar glauben sie, dass durch reines "Dagegenschreien" (also ein lautes Aufschreien, dass alle so böse sind) die Universitätsreform besser wird.

"Jetzt reicht es! Wenn die Bundes-ÖH sich nicht um die Anliegen der Studierenden kümmert, dann machen wir es selbst." so Werner Weingraber, Vorsitzender der ÖH WU (AktionsGemeinschaft). "Wir fordern nun einen Termin mit Bildungsministerin Gehrer, um die Forderungen einzubringen, um die es wirklich geht!"

Zum Streik der AssistentInnen an der WU meinte Werner Weingraber:
"Maßnahmen, die unser Studium verlängern und möglicherweise den Verlust von Sozialleistungen zur Folge haben, können wir als Interessenvertretung der Studierenden nicht unterstützen. Die Gründe für den Protest der AssistentInnen sind verständlich. Den Streik jedoch am Rücken der Studierenden auszutragen, ist nicht tragbar."

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Uschi Risdorfer
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
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