WESTENTHALER (2): Demontage Gusenbauers hat begonnen

FPÖ ist Reformmotor in der Regierung

Wien, 2002-04-24 (fpd) - Die FPÖ habe in den vergangenen beiden Jahren große Reformen umgesetzt, sagte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im weiteren Verlauf seiner heutigen Pressekonferenz. ****

Westenthaler nannte das Kindergeld, das Nulldefizit, die Zuwanderungsfrage und die Abfertigung neu. Integrationsvertrag und Abfertigung neu seien vor ziemlich genau einem Jahr bei einer FPÖ-Klubklausur behandelt worden. Jetzt könne man die Bilanz ziehen, daß beide Vorstellungen der Freiheitlichen zu beinahe hundert Prozent umgesetzt worden seien. Die FPÖ habe sich klar durchsetzen können. Man könne ruhigen Gewissens sagen: "Ohne FPÖ keine Reformen." Die FPÖ sei der Reformmotor in dieser Regierung und bleibe es auch weiterhin.

Bei den Oppositionsparteien herrsche Nervosität. Die heutige Aussage Häupls, der sich für eine Verbreiterung der SPÖ-Parteispitze ausspreche, faßte Westenthaler als eine Drohung und eine Kampfansage gegen den SPÖ-Vorsitzenden auf. Jetzt beginne öffentlich das, was sich schon seit Wochen hinter vorgehaltener Hand abzeichne, nämlich die Demontage Gusenbauers in einer Salamitaktik mit dem klaren Ziel eines Wechsels an der SPÖ-Spitze vor der nächsten Nationalratswahl, weil man in der SPÖ draufgekommen sei, daß Gusenbauer nicht nur brustschwach sei, sondern auch in der Öffentlichkeit verheerende Werte verzeichne. (Forts.)

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