Gratzer über Pläne und Gerüchte

Wien (OTS) - Hans Gratzer nimmt in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe zu seinen Plänen als "Josefstadt"-Direktor ab Herbst 2003 Stellung.

- Der Spielplan ist fertig, in der ersten Saison werden am großen Haus ausschließlich österreichische Autoren gezeigt, laut Gratzer u.a. je ein Grillparzer, Raimund, Nestroy, Schnitzler und Horvath. Die Einstandsproduktion der neuen Direktion inszeniert Gratzers Entdeckung Philippe Arlaud.

- Im Sinne einer zu entwickelnden "Josefstadt"-Ästhetik werden die meisten Bühnenbilder mit Rolf Langenfass erarbeitet.

- Die Kammerspiele sollen ausschließlich dem musikalischen Unterhaltungstheater zugedacht sein.

- In der ersten Saison wird es keine Kündigungen unter den festengagierten Schauspielern und nur einige Neuzugänge aus Schauspielschulen geben. Mit Otto Schenk und Fritz Muliar ist man in avancierten Gesprächen, für beide stehen Rollen bereit. Definitiv abgesagt haben Helmuth Lohner und Karlheinz Hackl.

- Das Haus wird in drei Sommeretappen (beginnend 2003) saniert. Zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober 2004 bleibt es deshalb vier Monate geschlossen. U. a. wird der Orchestergraben im großen Haus wieder geöffnet.

Gratzer nimmt in NEWS auch zu in Wien kursierenden Gerüchten über eine schwere Erkrankung Stellung: Tatsächlich sei bei ihm Krebs diagnostiziert worden. Die Krankheit wurde allerdings früh erkannt und in den vergangenen Monaten erfolgreich therapiert. Er sei gesund, alle Befunde lägen vor.

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