FC-Tirol: Präsident und Manager verpfänden ihre Häuser

Der Staatsanwalt gibt nun Betrugs-Gutachten in Auftrag

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, hat FC-Tirol-Präsident Othmar Bruckmüller am 2. April 2002 eine seiner Liegenschaften in Wals-Siezenheim mit 1,74 Millionen Euro belastet. Es kann davon ausgegangen werden, dass der 55Jährige Reifenhändler diese Summe für die Begleichung offener Gehälter oder Rechnungen beim Meister verwendet hat.

Auch Klubmanager Robert Hochstaffl hat sein Haus nahe Innsbruck für einen Kredit bei der Bank Austria mit einem Höchstbetrag von 20 Millionen Schilling verpfändet - und zwar bereits am 20. November 2000. Schon damals kämpfte der Klub bekanntlich ums finanzielle Überleben.

Indes will die Innsbrucker Staatsanwaltschaft ein buchhalterisches Gutachten in Auftrag geben, das eine Antwort auf den gigantischen Schuldenberg geben soll. Der leitende Staatsanwalt Rudolf Koll: "Die Erhebungen müssen auch klären, ob sich irgendwer selbst bedient hat."

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