Hetzl fordert Wissenschaftsrat für gesamten tertiären Bildungsbereich

Wien, 2002-04-24 (fpd) - Im Zuge der Diskussion um das neue Universitätsgesetz gelte es auch, so der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Bildungspolitiker Mag. Gerhard Hetzl, sich um die Zukunft des gesamten tertiären Bildungsbereiches in Österreich Gedanken zu machen. *****

Hetzl kann sich die Einrichtung eines gesamtösterreichischen Wissenschaftsrates als Beratungsorgan der Bundesregierung für Fachhochschulen, Universitäten, Akademien und Privatuniversitäten -also des gesamten tertiären Bildungssektors - vorstellen.
Dieser mit international anerkannten und unabhängigen Experten zu besetzende Rat sollte auch über Standortfragen und Standortangeboten die Weiterentwicklung von Studiengängen im internationalen Zusammenhang beraten und entscheiden sowie bei Auftreten von Interessenskonflikten ausgleichend eingreifen.

Dieser Wissenschaftsrat könnte als Dachorganisation sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben des Fachhochschulrates, des Akkreditierungsrates sowie anderer damit wegfallender Universitätsgremien übernehmen als auch ein Beratungsorgan zur Koordination aller tertiären Bildungseinrichtungen sein. Dies natürlich unter Berücksichtigung der zu erwartenden Entwicklungen wie etwa der bis 2007 hinzukommenden Pädagogischen Hochschulen, schloß Hetzl. (Schluß)

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