Lichtenberger: Regierung sorgt für mehr statt weniger Verkehrslärm

Dank Molterer von Umweltmusterland Österreich nicht mehr viel übrig

OTS (Wien) - "Während FPÖ und ÖVP zum Tag des Lärms große Reden schwingen und Ankündigungen machen, sieht die Realität anders aus:
Mit der Aufhebung der niedrigeren Nachttempolimits auf vielen österreichischen Autobahnstrecken haben die Regierungspolitiker für mehr statt weniger Lärm gesorgt. Auch bei der überhasteten Verländerung der Bundesstraßen hat die Regierung völlig versagt und keine Vorsorgen für die Weiterführung von Lärmschutzmaßnahmen getroffen. Und beim gesundheitlich besonders gefährlichen Fluglärm kann ich nur die völlige Untätigkeit der Regierung feststellen: Die AnrainerInnen und die Grünen warten auf eine Ausdehnung der Nachtflugverbote und auf zukunftsträchtige Regelungen", so Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen.

Ein "besonderes Armutszeugnis der heimischen Politik" ist für Lichtenberger die Haltung von BM Molterer: "Zum Lärmschutz nur auf die EU-Richtlinie zum Umgebungslärm zu verweisen, zeigt deutlich, was die ÖVP-Umweltpolitik vom angeblichen Umweltmusterland Österreich übrig gelassen hat. Im Gegensatz zu dieser Politik des Zurücklehnens wäre es hoch an der Zeit für zielgerichtete Initiativen Österreichs auf EU-Ebene, besonders um die Kerosinbesteuerung endlich voranzubringen." Daneben verlangt Lichtenberger, im Straßenverkehr den Kampf gegen die ständig steigenden Fahrzeuggewichte aufzunehmen:
"Je schwerer und schneller das Fahrzeug, desto breiter die Reifen. Und je breiter die Reifen, desto mehr Lärm. Auch der teurer Flüsterasphalt wird dadurch wirkungslos. Aus diesem Teufelskreis muss ein Ausweg gefunden werden", so Lichtenberger abschließend.

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