Hartinger plädiert für rasche Zusammenlegung der neun GKK

Wien, 2002-04-24 (fpd) - Anläßlich der gestern von Seiten der Krankenversicherungsträger für Unselbständige in Linz erhobenen Forderungen nach voller Autonomie, fordert die freiheitliche Abgeordnete Mag. Beate Hartinger eine transparente Harmonisierung aller Leistungen der neun Gebietskrankenkassen. "Es ist nicht einzusehen, daß die Gesundheit der Menschen in verschiedenen Bundesländern verschieden behandelt wird.", so Hartinger. ****

"Wenn derzeit, unter dem Deckmantel der regionalen Gegebenheiten, den Patienten notwendige Leistungen für Ihre Gesundheit vorenthalten werden, die in anderen Bundesländern von den GKK bezahlt werden, so können die Obleute und leitenden Angestellten nicht ernsthaft von Versichertennähe sprechen.", so Hartinger weiter.
"Wenn diese Herren gestern draufgekommen sind, daß Qualitätsvergleiche zwischen den Kassen zu einer Verbesserung des Systems führen kann, dann sollen mir diese Herren bitte schön erklären, warum sie diese Möglichkeit die letzten 30 Jahre nicht genützt haben.", fordert Hartinger.

Hartinger: "Sogar gestern Nachmittag teilte mir noch einer dieser Herren mit, daß es ihm nicht möglich sei, mir Unterlagen zum Projektmanagement seiner Krankenkasse zur Verfügung zu stellen, weil er befürchte, daß diese Unterlagen seinen steirischen Kollegen beim MVB - Projekt zum Verhängnis würden. Solange Qualitätsvergleiche auf diesem Niveau praktiziert werden, plädiere ich auf eine rasche Zusammenlegung der neun Gebietskrankenkassen."
"Bis heute sind sich nämlich diese Herren nicht zu schade weiter Beitragserhöhungen zu fordern, statt Preisvorteile, wie etwa durch einen österreichweiten gemeinsam koordinierten Einkauf, zu nützen.", kritisierte Hartinger abschießend, und schloß Betragserhöhungen von Seiten der FPÖ in dieser Legislaturperiode aus. (Schluß)

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