AKNÖ-Präsident Staudinger: Geld für Ausbildungsprogramme wichtiger als Nulldefizit

AKNÖ beim Job Day in Wiener Neustadt

Wiener Neustadt (AKNÖ) - Ganz im Zeichen von Aus- und Weiterbildung wird der vom Arbeitsmarktservice im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit organisierte Job Day am 25. April stehen. Der Hauptplatz von Wiener Neustadt wird zur "Bildungsbühne" umfunktioniert. Die Arbeiterkammer Niederösterreich steht - neben anderen Bildungsanbietern wie ÖGB oder bfi NÖ - mit einem Expertenteam vor Ort zur Verfügung. Im "Container" der AKNÖ werden die ExpertInnen Anfragen zu Ausbildungsmaßnahmen sowie Kursbeihilfen und Förderungen, die die AKNÖ für Weiterbildungswillige zu vergeben hat, beantworten. Großen Andrang erwartet die AKNÖ bei der Direkt-Bestellung des AK plus Bildungsbonus, mit dem jedes AKNÖ-Mitglied einen Sprach- oder EDV-Kurs beim bfi NÖ um 100 Euro günstiger bekommt (Hotline 0800/232323/1234). ****

AKNÖ-Präsident Josef Staudinger - als Gast bei den Gesprächen in der VIP-Lounge am Abend eingeladen - beanstandet bereits im Vorfeld:
"Mir geht der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit viel zu schleppend voran. Es fehlen koordinierte und wirksame Maßnahmen, es fehlt vor allem an Geld für notwendige Umschulungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Eine aktive Arbeitsmarktpolitik ist jetzt notwendiger denn je. Umso unverständlicher, dass man Geld aus der Arbeitslosenversicherung nicht ausschließlich für Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramme, sondern auch zur Absicherung des Nulldefizits nimmt. Das ist falsch. Ich verlange vehement einen Kurswechsel. Weil es wichtiger ist, dass die Menschen eine Chance auf Beschäftigung haben - zu fairen und gerecht entlohnten Bedingungen."

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