"trend": Mehrheit gegen Osterweiterung

"trend"-Umfrage: Mehrheit dafür, dass die Osterweiterung auf das Jahr 2005 oder später verschoben wird

Wien (OTS) - Die Mehrheit der Bevölkerung plädiert dafür, dass der Beitritt der östlichen und nördlichen Kandidatenländer zur EU auf das Jahr 2005 oder später verschoben wird, berichtet das am Donnerstag erscheinende Wirtschaftsmagazin "trend". Die für den "trend" vom Linzer market-Institut durchgeführte Meinungsumfrage im Detail: 58 Prozent der Bevölkerung sind dafür, dass der Beitritt der Kandidatenländer zur EU erst zu einem späteren Datum als 2004 stattfinden soll, nur 30 Prozent wollen den Beitritt "auf jeden Fall ab 2004".

Aus heutiger Sicht würden bei einer Volksabstimmung 45 Prozent gegen die Osterweiterung stimmen, so das Ergebnis der "trend"-Umfrage, 43 Prozent dafür (7% "weiß nicht", 5% keine Angaben). 36 Prozent befürchten persönliche Nachteile durch die Osterweiterung, nur 19 Prozent Vorteile, 41 Prozent glauben, dass alles "beim Alten bleiben" werde. 64 Prozent befürchten allerdings eine "eher zunehmende Kriminalität" nach der Osterweiterung, nur 29 Prozent meinen, dass die Kriminalitätsrate gleich hoch bleiben werde.

59 Prozent der Bevölkerung sind außerdem dagegen, dass Tschechien der EU beitritt, solange Temelin nicht stillgelegt ist bzw. seitens Tschechiens weitgehende Zugeständnisse bei den Benes-Dekreten gemacht werden. Nur 31 Prozent plädieren auch ohne Klärung dieser Fragen für den Beitritt Tschechiens.

Rückfragen & Kontakt:

Trend Zeitschriften Verlag
Tel.: (01) 534 70/2402

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TRE/TRE/OTS