Basel II - Politik muss Maßnahmen setzen

WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn auf der "Alles für den Gast" in Wien

Wien (pwk285) Auf der Pressekonferenz des Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) im Zuge der "Alles für den Gast" in Wien, forderte der Vizepräsident der Österreichischen Wirtschaftskammer Matthias Krenn, "dass das Thema Basel II in nächster Zeit noch mehr Priorität erhalten muss. Gerade vor dem Hintergrund der klein- und mittelbetrieblichen Wirtschaftsstruktur Österreichs ist auch die Wirtschaftspolitik gefordert, abfedernde Impulse zur Mittelstandsförderung zu setzen und sich in den Ausgestaltungsprozess von Basel II noch aktiver einzubringen."

Vor allem in der Tourismusbranche sei die Unsicherheit sehr groß betonte der Vizepräsident vor versammelter Presse. Was nicht verwunderlich ist: die Bank Austria beispielsweise zieht sich aus der gesamten Tourismusbranche zurück.

"Hier ist es an der Zeit, dass die Rahmenbedingungen verändert werden und auch die Regierung präventive Maßnahmen für einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Österreich setzt", so Krenn.

Abschließend forderte Vizepräsident Matthias Krenn noch einmal eindringlich ein qualitativ gleichwertiges Eigenvorsorgemodell für selbständige Erwerbstätige: "Es kann nicht sein, dass die Unternehmer beim Modell der Abfertigung neu nicht berücksichtigt werden, aber beispielsweise für engeltfortzahlungsfreie Zeiten, wie den Präsenzdienst zur Kasse gebeten werden." (pr)

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