AKS: Regierung betreibt Fundamentalignoranz

Wien (SK) Im Unterrichtsausschuss des Nationalrates fand heute die Generaldebatte zum Themenbereich Bildungsvolksbegehren statt. "Offensichtlich übt sich die Regierung in Fundamentalignoranz, auf die Argumentationen der ProponentInnen wurde oberflächlich bis gar nicht eingegangen", so Niki Kowall, Bundesvorsitzender der AKS (Aktion kritischer SchülerInnen) am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Besonders die mangelnde Bereitschaft, eine Kooperation zwischen den Unterstufen-Schultypen zu forcieren, ist Kowall unverständlich. "Der Schulverbund Graz und der Schulverbund in Wien zeigen deutliche Erfolge und haben sich zur Zufriedenheit aller InitiatorInnen sehr gut bewährt. Für Ballungsräume wäre die Kooperation zwischen den Schultypen ein wichtiger Schritt zur Lösung der Probleme in der Sekundarstufe 1, sowohl für die AHS als auch für Hauptschulen", ist der SchülerInnenvertreter überzeugt.

Die Regierung behauptet auch, es gäbe in Österreich keine Bildungskürzungen und versucht diese Tatsache mit zahlreichen Studien zu untermauern. "Den SchülerInnen in den Containerklassen der Schulen in Enns oder in den unterbeheizten Klassen des Gymnasiums Neunkirchen werden diese Studien egal sein", so Kowall. Für den SchülerInnenvertreter ist jedenfalls klar ersichtlich, dass infrastrukturelle Defizite beseitigt werden müssen und auf Schulabweisungen durch einen adäquaten Ausbau der Schulen reagiert werden muss. (Schluss) nf/mm

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