Klarstellung der Rechtsanwaltskammer Wien: Weder Wahlkampfbudget noch Wahlkampfleiter

Irreführende Interpretation des Gegenkandidaten

Wien (OTS) - Die Rechtsanwaltskammer Wien verfügt weder über ein eigenes Wahlkampfbudget noch über einen eigenen Wahlkampfleiter für den zur Wiederwahl antretenden Präsidenten Dr. Peter Knirsch. Diese Klarstellung trifft heute die Rechtsanwaltskammer Wien, nachdem mißverständliche Äußerungen in einer bezahlten Medieneinschaltung für den Gegenkandidaten zu zahlreichen Anfragen führten.

In besagter Medieneinschaltung wird ausdrücklich betont, der Gegenkandidat müsse ein eigenes Wahlkampfbudget und eine eigene Wahlkampfleiterin und eine eigene Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Für viele wurde damit impliziert der Umkehrschluß publiziert, daß es für den amtierenden Präsidenten derartige Wahlkampfunterstützung gäbe. Dem ist keinesfalls so. Seitens der Rechtsanwaltskammer Wien war dies bisher noch nie der Fall!

Ganz im Gegenteil: Das würde der Auffassung von Präsident Dr. Peter Knirsch über die Verwendung von Beiträgen der Kammermitglieder absolut widersprechen. Ebenso seinem diesbezüglichen Amtsverständnis:
"Primäre Aufgabe des Präsidenten ist die Umsetzung seines Arbeitsprogrammes, nicht ein Wahlkampf" (Zitat Dr. Peter Knirsch).

Weiters sei der Eindruck erweckt worden, die sogenannte Sobranje habe den Gegenkandidaten "nicht zugelassen". Auch das ist eine unzulässig irreführende Interpretation. Die Sobranje hat den Gegenkandidaten nicht nominiert, sondern schlägt den amtierenden Dr. Peter Knirsch zur Wiederwahl als Präsident vor. Diesem Vorschlag ist ein seit Jahrzehnten üblicher demokratischer Prozeß vorausgegangen, ein Nominierungsablauf, der vom Gegenkandidaten erstmalig in Frage gestellt wird (obwohl er den Nominierungsvorgang in der Sobranje aus eigener Erfahrung kennt, wurde er doch 1991 über einen Sobranje-Vorschlag in den Ausschuß gewählt und dann noch einmal von der Sobranje zur Wiederwahl nominiert und ist dann im April 1999 plötzlich wegen Überlastung aus dem Ausschuß ausgetreten).

Abschließend stellt die Rechtsanwaltskammer Wien fest, daß für die Wiederkandidatur Präsident Dr. Peter Knirsch weder ein Budget noch ein Wahlkampfleiter noch eigene Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung steht. Die Rechtsanwaltskammer Wien hat dafür keine Mittel im Unterschied zu dem den Gegenkandidat offenbar unterstützenden Verein.

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