Posch kritisiert "unerträgliche Angriffe" der FPÖ gegen ORF nach Partisanen-Doku

Wien (SK) "Der Kärntner Landeshauptmann Haider und seine FPÖ sollen ihre unerträglichen Angriffen gegen den ORF unterlassen", sagte SPÖ-Volksgruppensprecher Walter Posch. Die Angriffe der FPÖ gegen den ORF nach der "Brennpunkt"-Dokumentation "Die Kärntner Partisanen" haben "das Maß des Erträglichen weit überschritten", so Posch am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Den Beschluss im Kärntner Landtag, der eine Forderung nach "Wiedergutmachung" an den ORF enthält, hält Posch für fragwürdig. "Die Freiheitlichen halten offenbar nur ihr eigenes Geschichtsbild für objektiv", sagte Posch. Er fügte hinzu: Die "Opfer-Täter-Umkehrung" durch die Kärntner Heimatverbände und die Kärntner FPÖ in der Diskussion über Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus sei "sattsam bekannt". ****

Posch machte außerdem darauf aufmerksam, dass es der FPÖ natürlich frei stünde, eine formelle Beschwerde beim Bundeskommunikationssenat einzubringen, wenn sie denn so überzeugt davon sei, dass das Objektivitätsgebot verletzt worden wäre. Es würde sich dabei allerdings schnell bestätigen, dass die "Brennpunkt"-Dokumentation dem Gebot der journalistischen Objektivität sehr wohl entspricht, erklärte Posch. Der FPÖ gehe es aber ohnehin vielmehr um öffentliche Stimmungsmache und den Versuch, so auf den ORF einzuwirken, fasste Posch zusammen. (Schluss) wf

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