Veranstaltung "Wie geht’s?" - Räume für Kids in Wien

Wien, (OTS) Geeignete (Spiel-) Räume für Kinder und Jugendliche bedeuten eine Investition in die Entwicklung junger Menschen und damit in das Zusammenleben von Generationen und Kulturen in der Stadt insgesamt. Vor wenigen Tagen fand im Institut für Freizeitpädagogik (ifp) ein Laboratorium statt, bei der jene zwei Berufsgruppen, die dafür besonders Verantwortung tragen - PlanerInnen und JugendarbeiterInnen - gemeinsam über Strategien diskutierten, wie mehr - qualitätsvoller - Platz für Kinder und Jugendliche in der Stadt geschaffen werden kann.
Die Veranstaltung richtete sich an Fachleute aus privaten Planungsbüros, aus der Verwaltung sowie aus Institutionen und Vereinen der Jugendarbeit. Neben dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion über bereits realisierte Kinder- und Jugendräume diente die Veranstaltung dem Knüpfen von Netzwerken und zukünftigen Projektpartnerschaften. Die Magistratsabteilungen 13 (Landesjugendreferat) und 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) traten ressortübergreifend als VeranstalterInnen auf, das Büro PlanSinn zeichnete für Konzept und Organisation verantwortlich und moderierte die Diskussionsrunden der rund 80 TeilnehmerInnen.

So geht"s!: Kooperieren und voneinander lernen -

Wissenstransfer zwischen PlanerInnen und JugendarbeiterInnen
Im Zuge der Veranstaltung wurden vier richtungsweisende Wiener Projekte zu Kinder- und Jugendräumen präsentiert - jeweils aus Sicht der Planung und der Jugendarbeit: "Umgestaltung des Reschplatzes", "Geschlechtssensible Parkgestaltung am Einsiedlerplatz", "ACTiN park - Hirschstetten" und "mehr platz! für Kinder, Pilotprojekt Leopoldstadt".
Einige beispielgebende Aspekte:

o ein multifunktional nutzbarer Ballspielbereich, der im Einsiedlerpark den normalerweise burschendominierten Ballspielkäfig ersetzt und damit auch Mädchen Platz und Gelegenheit zum Ballspielen bietet.
o Spielmarkierungen auf Gehsteigen und öffentlichen Plätzen im Karmeliterviertel, die Kindern einen Teil des öffentlichen Raumes zurückgeben, den Kinder früher selbstverständlich zum Spielen benutzt haben.
o die Mehrfachnutzung von Schulfreiräumen, die die für Kinder und Jugendliche verfügbaren Flächen in der Stadt vermehrt.
Die Diskussionen zu den vier Projekten dienten dann als Basis
zur Entwicklung von neuen Strategien. Wo möglich sollen Kinder und Jugendliche zukünftig vermehrt an der Planung von Kinder
und Jugendräumen beteiligt werden. Die Fachleute waren sich einig: Beteiligung stärkt die Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit den geplanten Orten und mindert daher Zerstörungsakte und vermeidet somit Folgekosten. Sie fördert das Verständnis von Kindern und Jugendlichen für Demokratie und motiviert zur Eigeninitiative. In den bereits umgesetzten Projekten hat sich gezeigt, dass bereits während der Planungsphase Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen bearbeitet werden konnten.

o Kontakt und Information:
DI Hanna Posch, hanna.posch@plansinn.at
Tel: (01) 585 33 90-15
(Schluss) eg

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