Kärnten: Erneut Pestizide in Gemüse aus dem Ausland nachgewiesen

Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Ambrozy spricht von alarmierenden Ergebnissen

Klagenfurt (LPD) - Wie Kärntens Gesundheitstreferent LHStv. Peter Ambrozy heute bekannt gab, hat die Kärntner Lebensmitteluntersuchungsanstalt bei Gemüse (Tomaten, Gurken, Zucchini, Salat) und Erdbeeren erneut Pestizide festgestellt. Das Ergebnis: In elf von insgesamt 15 Proben wurden Schädlingsbekämpfungsmittel festgestellt. In drei Fällen wurden die zulässigen Höchstwerte überschritten. Deshalb wurde umgehend Anzeige erstattet.

Die Kontrolleure haben bis zu fünf verschiedene Schädlingsbekämpfungsmittel in ein und derselben Probe gefunden. Die betroffenen Lebensmittel wurden sofort aus dem Verkehr gezogen. Die beanstandeten Proben wurden aus den Regalen und Lagern des Kärntner Lebensmittelhandels gezogen und stammen aus Italien (Rispentomaten), Spanien (Eisbergsalat) und Marokko (Erdbeeren).

Der Gesundheitsreferent bezeichnete die Ergebnisse als alarmierend und hält seinen Ratschlag aufrecht, Obst und Gemüse nach Möglichkeit vor dem Verzehr sorgfältig zu waschen. Darüber hinaus empfiehlt der Gesundheitsreferent den Konsumenten, auf heimisches Gemüse umzusteigen. Laut Ambrozy bleiben in Kärnten die verstärkten Kontrollen bei Obst und Gemüse in Kraft. (Schluss)

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