SJ Kampagne warnt vor "Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit"

Kollross: "Regierung und Wirtschaftskammer zerstören die Zukunft tausender Jugendlicher!"

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), Andreas Kollross, zog eine erste positive Bilanz über die seit diesen Montag laufende Kampagne der SJÖ zum Thema Jugendarbeitslosigkeit unter dem Motto "Zeitbombe Jugendarbeitslosigkeit". Erfreut zeigt sich Kollross auch darüber, "dass die Schuldigen für über 40.000 arbeitslose junge Menschen sowie für über 10.000 Lehrstellensuchende seitens der Jugendlichen auch klar erkannt werden". ****

Die Aktion, bei der mittels mobilen Faxgerät auch an den zuständigen Wirtschafts- und Arbeitsminister vor Ort ein Protestfax gesendet werden kann, wird seitens jener Jugendlichen, die kurz vor dem Start in das Berufsleben stehen, "mehr als nur positiv aufgenommen". Einige hundert Protestfaxe sind diesbezüglich seit Beginn der Kampagne an den Minister ergangen, berichtete Kollross am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Kollross verspricht, dass in den nächsten Wochen noch tausende Faxe folgen werden, "um den Minister aus dem Schlaf zu rütteln". "Bartenstein, seine Regierungskollegen und die Wirtschaftskammer zerstören die Zukunft tausender Jugendlicher", so Kollross.

"Das kann nicht tatenlos hingenommen werden. Mit unserer Faxaktion, die unter dem Motto 'Mach mit beim längsten Fax der Welt' steht, werden wir den Minister jeden Tag bis zum Sommer daran erinnern, dass aufgrund seiner Politik tausende Jugendliche auf der Straße stehen", kündigt der SJ-Vorsitzende an.

Reformen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und des Lehrstellenmangels seien dringend notwendig. "Allerdings nicht solche, die seitens des Ministers bereits gesetzt wurden und einzig und allein die Brieftaschen der Unternehmer füllen, sondern Reformen zur Beseitigung der Lehrstellenflaute und der generellen Jugendarbeitslosigkeit." Als Beispiele nannte Kollross: "Ein Ende der dualen Lehrlingsausbildung, Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe". (Schluss) wf/mp

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