AK-Kritik an geplanten Erhöhung bei Wiener Müllgebühren

AK will Offenlegung der Berechnungen und Zurückhaltung bei Müllgebühren

Wien (AK) - Die von der Stadt Wien geplante Müllgebühr-Erhöhung von bis zu 35 Prozent ist für die AK unakzeptabel. Die AK kritisiert, dass dadurch die Mieten empfindlich teurer würden - ein durchschnittlicher Haushalt müsste um bis zu 4,50 Euro pro Monat mehr zahlen, zeigen die AK-Berechnungen. Die AK fordert daher eine Offenlegung der Berechnungen und Expertengespräche mit AK-Vertretern. ****

Seit neun Jahren sind die Müllgebühren in Wien gleich geblieben. In den letzten Wochen werden Erhöhungen im Ausmaß von bis zu 35 Prozent diskutiert. Verteuerungen in dieser Höhe sind für die AK unakzeptabel. Während die Stadt Wien von rund 2,50 Euro pro Monat mehr für einen Haushalt spricht, hat die AK Erhöhungen im Ausmaß von bis zu 4,50 Euro für einen durchschnittlichen Haushalt mit 70 Quadratmetern berechnet. Diese Mehrkosten würden über die Betriebskostenabrechnung zu einer entsprechenden Erhöhung der Mieten führen.

Die AK fordert daher die Stadt Wien auf, ihre Berechnungen offen zu legen und unverzüglich Expertengespräche mit AK-Vertretern zu führen.

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AK Wien Presse Doris Strecker

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