Brillen- und Nasenbären des Schönbrunner Tiergartens erhalten neue Anlage

Wien (BMWA/OTS) - Die Brillen- und Nasenbären im Tiergarten Schönbrunn haben ein neues Zuhause erhalten. Für die Bären wurden neue Innengehege errichtet und die alte Berganlage wurde zur Gänze neu gestaltet. Sie dient nun den Seraus, Nasen- und Brillenbären sowie den Humboldt-Pinguinen als neuer Lebensraum. Die Gesamtbaukosten für das neue Regenwaldhaus - die Eröffnung ist im Juli 2002 vorgesehen - und der Berg- und Bärenanlage betragen rund 14,7 Millionen Euro . ****

Das Innengehege für die Brillenbären wurde im Anschluss an die Eisbärenanlage errichtet. Über einen unterirdischen Gang, der unter der Besucherstraße verläuft, gelangen die vorerst drei Bären in die rund 1.400 m2 große Freianlage. Diese ist mit Kletterbäumen und Schaukeln ausgestattet und wurde nach modernsten tiergärtnerischen Richtlinien großzügig angelegt und ermöglicht den Tieren entsprechende Rückzugsbereiche. Das Innengehege für die Nasenbären befindet sich südlich der Besucherstraße. Für diese Bären wurde eine rd. 300 m2 große Freifläche geschaffen, wobei die Tiere die Möglichkeit haben, über eine Seilbrückenkonstruktion in das Freigehege der Brillenbären zu gelangen. Wasserläufe und kleinere Wasserbecken runden die Freiraumgestaltung ab, wobei eine ca. 8 m2 große Glasscheibe publikumswirksame Unterwassereinblicke ermöglicht.

Im Tiergarten Schönbrunn wird zur Zeit das Regenwaldhaus gebaut und die Bison- und Erdmännchenanlage saniert (geplante Eröffnung jeweils am 4.7.2002). Unmittelbar vor Baubeginn stehen die Löwenanlage (April 02 bis Frühjahr 03; Baukosten: 2,2 Mio. Euro), das Polarium (September 02 bis Winter 03/04; Baukosten: 3,3 Mio. Euro) und die Keavoliere beim Verwaltungsgebäude (Mai 02 bis Herbst 02; Baukosten: 0,3 Mio. Euro).

Seit Gründung der Schönbrunner Tiergartenges.m.b.H. wurde vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium Bauvorhaben in Höhe von rd. 52,7 Millionen Euro genehmigt. Bis Ende Jänner 2002 wurden seitens der Burghauptmannschaft Österreich, die für die Republik Österreich als Bauherr auftritt, Zahlungen in Höhe von rd. 37,7 Millionen Euro geleistet.

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