HORNEK: MORGIGER STREIK GEHT ZU LASTEN DER STUDIERENDEN

"Dafür hat niemand Verständnis"

Wien, 23. April 2002 (ÖVP-PK) "Ich bin Bürgermeister von Kautzen, einer relativ kleinen Gemeinde im Waldviertel. In den letzten Tagen laufen die Telephone in unserer Gemeindestube heiß und viele Leute geben einander die Klinke in die Hand, um bei mir vorzusprechen und ihrer Kritik Luft zu machen. Es geht um den für morgen, Mittwoch, angekündigten Streik des universitären Lehrpersonals. Einhellige Meinung: dieser Streik ist unverständlich und geht auf dem Rücken der Studierenden, der Studienbeitragszahler und Steuerzahler aus." Das erklärte ÖVP-Abgeordneter Erwin Hornek, Bürgermeister von Kautzen, heute, Dienstag, am "Vorabend" des Streiks gegen die Uni-Reform.****

In vielen Fällen zahlen Eltern die nötige Studiengebühr, um ihren Kindern das Studieren zu ermöglichen und ihnen damit einen Weg in die Zukunft zu eröffnen. Diese Menschen wissen, dass es wichtig und notwendig ist, mittels Steuern und Studienbeiträgen für Lehre und Forschung an den Hochschulen und Universitäten zu sorgen. Aber sie erwarten sich zu Recht auch Leistungen dafür. Zu diesen Leistungen gehört, dass die Vortragenden ihre Lehrverpflichtung erfüllen, ihre Vorlesungen und Seminare abhalten und Prüfungen abnehmen. Durch den morgigen Streik entfallen solche Vorlesungen und Prüfungen und ich hoffe nicht, dass dadurch ein Studierender um sein Recht auf Studium gebracht wird, ein Semester ‚verliert‘ und dadurch ein weiterer Studienbeitrag fällig wird, der vermieden werden könnte. Ich wüßte nicht, wie ich das meinen Gemeindebürgern erklären sollte", betonte Hornek.
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