HAKL ZUR UNI-REFORM: BEGUTACHTUNGSFRIST ZU ENDE, ABER KONSTRUKTIVER DIALOG GEHT WEITER

Ein Streik in dieser Phase ist kontraproduktiv

Wien, 23. April 2002 (ÖVP-PK) "Letzten Freitag ist die lange Begutachtungsfrist zum Universitätsgesetz 2002 erst zu Ende gegangen. Das ist aber nicht das Ende der Diskussion, der Dialog mit den Betroffenen und anderen Experten wird bis zur Beschlussfassung Ende Juni konstruktiv und intensiv fortgesetzt". Das erklärte die Tiroler ÖVP-Abgeordnete Mag. Karin Hakl, die auch Mitglied des für die Universitätsreform eingesetzten Unterausschusses im Parlament ist. Bereits in den vorliegenden Begutachtungsentwurf seien, hartnäckigen anderslautenden Gerüchten zum Trotz, zahlreiche sinnvolle und positive Anregungen aufgenommen worden, so Hakl heute, Dienstag.****

"Man befindet sich in einem fruchtbaren Diskussionsprozess. Am Freitag hat in sehr guter Gesprächsatmosphäre ein konstruktiver Reformdialog, an dem auch Klubobmann Dr. Andreas Khol und die Wissenschaftssprecherin der ÖVP Dr. Gertrude Brinek teilgenommen haben, stattgefunden. Schon daraus ist ersichtlich, wie ernst die ÖVP die Anliegen der Universitäten nimmt. Zahlreiche Professoren-, Mittelbau- und Studentenvertreter, die im Unterschied zu anderen keine Gesprächsverweigerung betrieben haben, nahmen daran teil", betont Hakl.

Diese Gesprächsrunden machten auch allen Beteiligten deutlich, dass nicht alle Forderungen aller Interessensgruppen erfüllt werden könnten, da zum Teil jeweils genau Gegenteiliges gefordert werde. Derart intensive Gespräche gebe es mit allen Universitäten in Österreich.

"In dieser intensiven Diskussionsphase ist ein Streik jedenfalls kontraproduktiv und nicht im Sinne eines zielführenden Dialoges. Durch den Streik wird die inhaltliche Auseinandersetzung emotionell aufgeladen und auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen. Das lehne ich ab, es bringt uns in der Sache nicht weiter", so Hakl.

"Bundesministerin Gehrer leistet mit der Universitätsreform hervorragende und für die Zukunft unseres Landes wichtige Arbeit. Das internationale Lob ist kein Zufall. Der Rektor der hochangesehenen TU München, Prof. Herrmann, zeigte sich begeistert von diesem Reformprojekt. Aber auch der Grazer Rektor Zechlin hat festgestellt, dass Österreich noch in diesem Jahr neben der Schweiz und den Niederlanden die modernsten Hochschulstrukturen in Europa haben wird", erklärt Hakl weiter.

"Unsere Universitäten sind ausgezeichnet. Für künftige Anforderungen brauchen sie aber neue Instrumente und Strukturen, die wir ihnen in die Hand geben werden. Dabei geht es um die Zukunftsfähigkeit Österreichs. In einem konstruktiven Gesprächsklima werden sich optimale Rahmenbedingungen erarbeiten lassen. Daher hoffe ich, dass die Sinnhaftigkeit der für morgen angekündigten Streiks von der Intelligenz an unseren Universitäten hinterfragt wird und wieder Besonnenheit einkehrt. Für dieses große Reformvorhaben können wir auf keinen Kopf am Verhandlungstisch verzichten", so Hakl abschließend. (Schluss)

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