Wiener Vorlesungen: Josef Haslinger über Sprachkultur

Wien, (OTS) Als Hommage an Österreichs pointiertesten und sprachmächtigsten Kritiker, Karl Kraus (1874-1936), wird der österreichische Schriftsteller Josef Haslinger kommenden Donnerstag im Festsaal des Wiener Rathauses über das "Ende der Sprachkultur" vortragen.

Haslinger ist neben seinem literarischen Schaffen seit dem Jahr 1996 Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Der Autor, dessen jüngster Roman "Vaterspiel" (2000) weithin Beachtung fand, gehört zu den renommiertesten Autoren des Landes. Den großen Durchbruch schaffte er 1995 mit dem Roman "Opernball", der sich mit den Nachwirkungen der NS-Zeit in Österreich auf neuartige Weise auseinander gesetzt hat.

Die Moderation hat Dr. Daniela Strigl inne. Strigl, regelmäßige Literaturkritikerin u.a. in der Tageszeitung "Der Standard", erhielt Anfang dieses Monats den Staatspreis für Literaturkritik verliehen. Ihre letzte Publikation beschäftigt sich mit dem Leben der österreichischen Dichterin Marlene Haushofer.

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Titel: Josef Haslinger, Am Ende der Sprachkultur? Über das Schicksal von Sprechen, Lesen und Schreiben.
Termin: Donnerstag, der 25. April
Ort: Festsaal des Wiener Rathauses
Beginn: 19.30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

(Schluss) hch/

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