AK-Wipplinger fordert Garantie des Landes OÖ: Schulgeldfreiheit für alle neuen Ausbildungsplätze!

Linz (AKO) Die Arbeiterkammer hat das Ziel seit vielen Jahren verfolgt, mit Herbst 2002 ist es soweit: Oberösterreich kann neue Ausbildungsplätze im HTL-Bereich anbieten, die den Bedarf voraussichtlich abdecken. AK-Präsident Hubert Wipplinger fordert nun:
"Alle diese Ausbildungsplätze müssen frei von Schulgeld sein! Das Land soll eine Garantie für freien Bildungszugang abgeben. Oberösterreich muss alle Begabungen fördern, deshalb darf der Zugang zu höherer Bildung nicht an der Geldbörse der Eltern scheitern!"

Lange Jahre hatte Oberösterreich zu wenig HTL-Schulplätze, weil die Landespolitik zuwenig Initiative zeigte und der Bund zuwenig Bereitschaft zur Finanzierung neuer Bundesschulen. Letzteres ist unverändert. Das Land Oberösterreich hat erfreulicherweise die Haltung geändert und kommt nun langjährigen Bestrebungen der Arbeiterkammer nach.

Mit den neuen HTL-Standorten und der damit erstmals erreichten Zahl von mehr als 3000 Anmeldungen zeichnet sich für Herbst 2002 ein Ende des "Nadelöhrs" HTL ab.

Alle Neugründungen der letzten Jahre - auch in anderen Schulbereichen - finden aufgrund der Weigerung des Bundes, ausreichend in Höhere Schulen zu investieren, im Privatschulbereich statt. Es ist daher zu befürchten, dass auch bei den neuen Standorten von den Eltern Schulgeld verlangt wird, wie dies teilweise schon der Fall ist. Darauf reagiert nun AK-Präsident Wipplinger mit seiner Forderung an das Land Oberösterreich.

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