LH Haider: Guter Weg des Kärntner Sinfonieorchesters weiter fortsetzen

Sinfonieorchester (als Teil des Stadttheaters) will mehr Autonomie - Einsparungen sollen nicht zu Lasten des Orchesters gehen

Klagenfurt (LPD) - Dem Beschluss des Kärntner Landtages und dem
des Theaterausschusses (Stadt Klagenfurt und Land Kärnten) sei weiter Rechnung zu tragen, um dem - ins Klagenfurter Stadttheater integrierten - Kärntner Sinfonieorchester (KSO) unter Chefdirigent Michael Güttler mehr Autonomie zu gewähren. Das unterstrich heute Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider angesichts von Spannungen, die es zwischen Güttler und dem Stadttheaterintendanten Pflegerl zu geben scheint. Probleme dürften jedenfalls nicht zu Lasten des KSO gehen, verwies Haider darauf, dass viele Mittel eingesetzt wurden, um das KSO auszubauen und seine Qualität zu steigern.

Der Chefdirigent bemühe sich, mehr Eigenständigkeit ausserhalb der Theaterverpflichtungen zu bekommen. Dies sei ihm auch zugesichert worden, ebenso seine Vertragsverlängerung, die dann wieder seitens des Theaters offenbar in Frage gestellt worden sei. Der gute Weg des KSO soll fortgesetzt werden, sagte der Landeshauptmann. Seitens des Stadttheaters sollte es stattdessen ein großes Interesse an Güttler und seinen unbestrittenen Qualitäten geben, bemerkte Haider.

Es gehe jedoch nicht an, so der Landeshauptmann, dass Einsparungen von - in anderen Bereichen angefallenen - Verwaltungskosten dem KSO angelastet würden. Auch Überschreitungen von Produktionskosten könnten nicht einfach zu Lasten des KSO gehen, sagte Haider. Er wolle jedenfalls das, was auch der Stadttheaterausschuss hinsichtlich der Unterstützung für mehr Eigenständigkeit des KSO wünscht, auch dem Stadttheaterintendanten verbindlich auftragen, versicherte der Landeshauptmann. (Schluss)

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