Die Österreichischen Interventionsstellen laden zur Pressekonferenz: Fünf Jahre Gewaltschutzgesetz in Österreich

Donnerstag, 25. April 2002, 10.30 Uhr Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie Amerlingstraße 1/6, 1060 Wien

Wien (OTS) - Die Täter müssen gehen, und das nun schon seit fünf Jahren: Am 1. Mai 1997 ist in Österreich das "Bundesgesetz zum Schutz vor Gewalt in der Familie" in Kraft getreten. Seither besteht für die Exekutive die Möglichkeit, Gewalttäter aus der Wohnung zu weisen und ihnen für zehn Tage die Rückkehr zu verbieten. Das so genannte Wegweiserecht wurde bis 31. Dezember 2001 rund 13.800 mal von der österreichischen Polizei angewendet. Als Begleitmaßnahme wurden in jedem Bundesland Interventionsstellen eingerichtet, die den Opfern von häuslicher Gewalt professionelle Betreuung anbieten.

Über die Erfolgsstory des österreichischen Gewaltschutzgesetzes, das mittlerweile in ganz Europa als Modell für ähnliche gesetzliche Regelungen gilt, und über dringend notwendige Verbesserungen, die trotz aller Erfolge noch ausstehen, informieren:

Dr. Albin Dearing Vorsitzender des Präventionsbeirats Dr.in Birgitt Haller Institut für Konfliktforschung Wien, Autorin einer Begleitstudie zum österreichischen Gewaltschutzgesetz Rosa Logar Geschäftsführerin der Interventionsstelle Wien
Marina Sorgo Geschäftsführerin der Interventionsstelle Steiermark
Dr.in Gabriela Thoma-Twaroch Familienrichterin (angefragt)

Rückfragen & Kontakt:

Daniela Almer
Informationsstelle gegen Gewalt
Tel.: 01/544 08 20
Fax: 01/544 08 20-24
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