Vorarlberger Entlastungsstraßen sind keine Transitschleusen

LSth. Gorbach: "An Entlastungsprojekten wird festgehalten"

Bregenz (VLK) - Die wichtigen Vorarlberger
Entlastungsprojekte werden wider besseres Wissen als 'Transitschleusen' bezeichnet, kommentiert
Landesstatthalter Hubert Gorbach diesbezügliche Meldungen
aus der Schweiz. Dies seien lediglich unseriöse Versuche,
die Bevölkerung zu verunsichern. Die Behauptungen stünden
im Widerspruch zu den vorliegenden Untersuchungen und
Studien. ****

Die Doppelbödigkeit dieser Transitdiskussion zeigt sich
im Detail, so Gorbach. Beispielsweise werde der San-Bernardino-Route einerseits die Schwerverkehrseignung
abgesprochen, andererseits solle aber der Transitverkehr
dennoch eben diese Route wählen. Diese und ähnliche Argumentationen bauen auf dem Ignorieren von Tatsachen und
Fakten auf. Vorarlberg liegt mit seinen Straßenverbindungen
abseits der Nord-Süd-Haupttransitrouten (Gotthard, Brenner,
Tauern) und ist daher für diese Verkehrsart nicht von
Interesse.

Sowohl die Südumfahrung Feldkirch als auch die S 18 sind Umfahrungen, denen lediglich lokale bzw. regionale
Bedeutung zukommt. Der Transitverkehrsanteil ist als gering
zu bezeichnen. Daher ist es absolut unseriös, hier von Transitschleusen zu sprechen, so der Landesstatthalter abschließend.
(ke/ug,nvl)

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