Intensive Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Slowakei

LH Pröll unterschrieb Arbeitsübereinkommen in Bratislava

St.Pölten (NLK) - Die Unterzeichnung eines Arbeitsübereinkommens zwischen Bratislava, den Selbstverwaltungskreisen Bratislava und Trnava und dem Land Niederösterreich über grenzüberschreitende Zusammenarbeit stand heute im Mittelpunkt eines Besuches von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in der slowakischen Hauptstadt. Gemeinsam mit Premierminister Mikolas Dzurinda konnte sich der Landeshauptmann bei Besuchen der Grenzübergänge Hohenau und Angern auch von den derzeitigen Gegebenheiten und der Situation im Grenzgebiet zur Slowakei ein Bild verschaffen. Im Interesse der Entwicklung des Wirtschaftsraumes zwischen Wien und Bratislava sei eine funktionierende Mobilität eine absolute Notwendigkeit, sie müsse auch einen entsprechenden Brückenanschluss im Raum Marchegg beinhalten, ist Pröll überzeugt. Gleichzeitig müssten derartige Brückenverbindungen jedoch an ein hochrangiges Straßennetz anbinden. Ein weiteres verkehrspolitisches Anliegen ist der rasche Bau der Spange Kittsee die ebenfalls im Arbeitsübereinkommen festgeschrieben ist. Pröll: "Die dafür notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung wird Ende 2003 fertig sein, das Projekt selbst bis 2005". Ein weiteres Anliegen ist dem Landeshauptmann die verstärkte Zusammenarbeit mit Wien und Bratislava, die sich nicht konkurrieren, sondern vielmehr ergänzen sollen. Weiters wurde die Zusammenarbeit bei der Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen (erneuerbare Energie) und grenzüberschreitender Regionalprojekte sowie die weitere Intensivierung der Wirtschaftskontakte beschlossen. Ein wichtiges Projekt dabei ist der geplante Wirtschaftspark in Marchegg, der künftig ein wichtiger Zulieferer für das VW-Werk nördlich von Bratislava sein soll. "Bei all diesen Vorhaben kommen wir nun von der Planung zur konkreten Realisierung", so Pröll, für den die guten persönlichen Beziehungen zu Premierminister Dzurinda, der ständige Kontakt und der laufende Meinungsaustausch eine gute Grundlage dafür darstellen. Das soll auch in Hinblick auf eine gemeinsame Sicherheitspolitik (Stichwort Schengener Grenze) so gehandhabt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12163

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK