VSStÖ kritisiert Anbiederungskurs der ÖVP-AG-StudentInnen

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) kritisiert das Verhalten der ÖVP-StudentInnenfraktion 'AktionsGemeinschaft' bei der Unireform. VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl: "Die AG spielt eine wirklich widerwärtige Doppelrolle. Während FunktionärInnen vor Ort die Gehrer-Pläne scharf kritisieren, fährt die AG-Bundesspitze mit vollen Segeln auf Anbiederungskurs."

In diesem Zusammenhang "erstaunen die durchsichtigen Lobhudeleien diverser ÖVP-MandatarInnen an die AktionsGemeinschaft (Parlamentsdebatte am Mittwoch und Donnerstag) wenig". Die "parteitreue und lammfromme ÖVP-AG" sei auch sicher ein bequemerer Gesprächspartner als die Bundes-ÖH. Mit der AG-Politik der "Mitbestimmung by Bittbrief" hilft die ÖVP-AG mit, die Verantwortung für Missstände auf die Unis abzuschieben - im Gegenzug betreibt das Ministerium Wahlhilfe für die AktionsGemeinschaft, so Schiessl am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Schiessl: "Es passt ins Demokratieverständnis dieser Reform, dass ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek bei einem Termin in Innsbruck die VertreterInnen der örtlichen ÖVP-AG einlädt und die Innsbrucker ÖH-Vorsitzende außen vor lässt." Auch die Abwesenheit von Ministerin Gehrer bei Sitzungen der von ihr selbst eingeladenen "Uniplattform" würde nicht gerade für reges Interesse am Dialog sprechen, schließt der VSStÖ. (Schluss) wf/mm

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