Partik-Pable: "Asylrecht wird immer häufiger mißbraucht"

NGOs und Caritas müssen endlich bereit sein, mitzuarbeiten"

Wien, 2002-04-22 (fpd) - Das Asylrecht werde in den europäischen Ländern immer häufiger mißbraucht. "Nachdem viele Länder ihre Einwanderungsbestimmungen restriktiver gestalten, versuchen nun immer mehr Asylsuchende, mittels Asylrecht den Weg in einen Staat zu finden", meinte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

Es sei sicher kein Verstoß gegen die Genfer Konvention, wenn - wie von Klubobmann Westenthaler gefordert - das Asylgestz und dessen Vollziehung kritischer betrachtet werden sollten. "Es darf nicht vergessen werden, daß jährlich 5000 Asylsuchende in Österreich untertauchen. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Meldung bei der Behörde unabdingbar", betonte Partik-Pable.

"Es ist auch - wie aus Informationen des Innenministeriums hervorgeht - ersichtlich, daß vor allem Schwarzafrikaner als Asylanten nach Österreich kommen, hier aber dann dem Drogenhandel nachgehen. NGOs und die Caritas müssen endlich bereit sein, diese negativen und unhaltbaren Umstände zu erkennen und gemeinsam daran zu arbeiten, damit das Asylrecht nicht mehr mißbraucht werden kann", sagte Partik-Pable.

"Es muß völlig realistisch gesehen werden, daß heutzutage das Asylrecht häufig mißbraucht wird, und deshalb müssen Asylanten eben mit verstärkten Kontrollen rechnen", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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