WOLFMAYR: VIELE ARGUMENTE SPRECHEN FÜR DAS MEDIUM BUCH

ÖVP-Kultursprecherin zum morgigen "Welttag des Buches"

Wien, 22. April 2002 (ÖVP-PK) Das Analphabetentum ist weltweit im Zunehmen, Bildung ist die einzige Möglichkeit und das Lesen die einzige grundsätzliche Hilfe, sich Bildung und Wissen zu verschaffen. Das ist eines der vielen starken Argumente, das auch in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung für das Medium Buch spricht. Das erklärte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Montag, anläßlich des morgigen "Welttages des Buches."****

"Die Angst, dass das neue Medium der Digitalisierung das Buch ablösen würde, hat sich als unbegründet erwiesen. Wie sich herausgestellt hat, ist ein Nebeneinander der beiden Medien nicht nur gut möglich, es sind sogar Synthesen machbar, Querverbindungen und positive Nebenwirkungen wie Werbemöglichkeiten, die Positionierung und Verbreitung von Verlagen und ein besseres ‚Hineinschnuppern‘ in die Literatur", betonte Wolfmayr, selbst Buchhändlerin von Beruf.

"Morgen, am Welttag des Buches, finden landauf, landab von engagierten Buchhandlungen und Verlagen Veranstaltungen statt, um auf diesen Tag und das Medium Buch aufmerksam zu machen", kündigte Wolfmayr an. Dabei gehe vor allem um den Wert des Buches als Kulturgut, als die "Software" von AutorInnen, LiteratInnen, DichterInnen, auf deren Verwertung Aufmerksamkeit zu richten ist.

Besonders setzt sich die ÖVP-Kultursprecherin in diesem Zusammenhang für ein starkes Urheberrecht ein, das das geistige Kapital als Grundvoraussetzung für Phantasie, Idee und Kreativität schützen soll. "Bücher zeigen das Schöpferische im Menschen, das mit großen Schwierigkeiten fertig werden kann, Bücher können Hilfestellung bedeuten, zeigen uns andere Welten." Wolfmayr sprach auch die tiefe Verbundenheit zwischen den Kulturen und der Bildung an. "Der Welttag des Buches sollte uns alle einmal mehr daran erinnern, wie wichtig es ist, dass Kinder so bald wie möglich so gut wie möglich lesen können. Bildungsministerin Gehrer hat hiezu eine Initiative gestartet, für die ihr großes Lob gebührt", schloss die ÖVP-Kulturpolitikerin.
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