"Improvisationen" der Kärntner Landesgalerie

Augustin Schütti (Im Grunde bin ich ein Klassiker) im Mai im Napoleonstadel - Eröffnung durch Kulturreferent LH Haider

Klagenfurt (LPD) - Die Kärntner Landesgalerie in der sogenannten "Burg" im Zentrum von Klagenfurt wird derzeit renoviert, umgebaut und modernisiert. In der Zwischenzeit ist die Landesgalerie bemüht, immer wieder "Ausweichquartiere" zur Fortsetzung ihrer Tätigkeit zu finden, wie zuletzt mit der Karl-Stark-Ausstellung im Künstlerhaus. Die Initiative dazu kam bzw. kommt von Kulturreferent LH Jörg Haider. Diesmal werden in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt im Napoleonstadel (Haus der Architektur) vom 1. bis 17. Mai Gemälde und Skulpturen von Augustin Schütti (Vernissage 30. April 19.00 Uhr) gezeigt. Dazu passt der Titel der Personalausstellung:
"Improvisationen"! Zur Ausstellung spricht der Klagenfurter Kulturreferent Stadtrat Walter Gassner, die Eröffnung nimmt der Landeshauptmann vor.

"Im Grunde bin ich ein Klassiker. Ich vertrete keinen ‚Stil', sondern gehe künstlerisch einen angelegten Weg und habe damit für mich eine Stufe der Freiheit errungen", sagt Augustin Schütti über sich. Für mich ist das Bild ein Terrain der Vereinbarung, d.h. weg von der Natur, hin zur Idee, zum Exemplarischen - im Abstraktionsvorgang. In seiner Arbeit geht es ihm um die Demonstration der Erzeugung des Gegensatzes von Licht und Schatten, Hell und Dunkel: "Das Licht steht immer im Bezug zum Dunkel. Eigentlich sind Licht und Dunkel eine Chiffre des Seins, eine Chiffre für den Menschen selbst, der zwischen diesen stark berührenden Erscheinungen existiert. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ohne diese Schatten, würden wir das Licht nicht auf diese Weise wahrnehmen."

Augustin Schütti wurde 1953 in Lexe-Lissus in Albanien geboren. Von 1972 bis 1977 studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Tirana. In den Jahren 1980 bis 1982 folgten Studienreisen nach Italien, Griechenland, Frankreich und Ägypten. Von 1982 an war Augustin Schütti acht Jahre lang, bis zu seiner Übersiedelung nach Österreich, Professor für Bildhauerei, Zeichnung und Kunstgeschichte an der Akademie der schönen Künste in Tirana.

Heute lebt und arbeitet Augustin Schütti in Hartberg in der Steiermark.Seit 1977 ist Schütti mit seinem Werk in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland ver-treten, beispielsweise in Wien, Stuttgart, Zagreb, Athen, Rom, Paris, Johannesburg und New York. Plastische Arbeiten, Monumente und Denkmäler im öffentlichen Raum, befinden sich u.a. in Lexe-Lissus, Zagreb oder auch in Orten der Steiermark wie in St. Georgen, Waldbach, Pöllauberg, Eggersdorf, Dechantskirchen usw. (Schluss)

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