SCHWEITZER: Frankreich: Schallende Ohrfeige für Sanktionierer

Wähler haben Protest deutlich zum Ausdruck gebracht

Wien, 2002-04-22 (fpd) - Als "schallende Ohrfeige für die Sanktionierer" und "Absage der Wähler an die Ankündigungspolitik des amtierenden Präsidenten Jacques Chirac und des Premiers Lionel Jospin" bezeichnete heute der freiheitliche außenpolitische Sprecher Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer das Wahlergebnis der Präsidentenwahlen in Frankreich. ****

Die Wähler in Frankreich hätten ihren Protest deutlich zum Ausdruck gebracht. Dieses klare Votum führte Schweitzer darauf zurück, "daß die Vertreter der großen Parteien EU-weit ungefragt "gute Ratschläge" erteilt haben. Dabei sei jedoch verabsäumt worden, Politik für das eigene Land zu machen. "Nun haben sie die Rechnung präsentiert bekommen."

Schweitzer erinnerte in diesem Zusammenhang daran, daß "jene, die gestern einen klaren Denkzettel verpaßt bekamen, federführend an den Sanktionen gegen Österreich beteiligt waren". Während die blauschwarze Regierung Politik für Österreich und für die Menschen in unserem Land mache, sei die Rechnung von Jospin und Chirac, sich als Sanktionierer gegen ein kleines EU-Mitgliedsland zu profilieren, nicht aufgegangen.

Der Denkzettel sei in Paris sicherlich angekommen. Das gestrige Ergebnis biete den Franzosen jedoch in zwei Wochen keine wirkliche Alternative zum derzeit amtierenden Präsidenten. "Angesichts der 16 Kandidaten, die sich dem ersten Wahlgang gestellt haben, ist das Ergebnis für mich mehr als erschreckend", schloß Schweitzer. (Schluß)

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