LR Stemer: Reflexartige Ablehnung bringt niemand weiter

Ab Herbst bedarfsgerechte Angebote, wo sie besonders gebraucht werden

Bregenz (VLK) - Landesrat Siegi Stemer "versteht die Sorgen
der Lehrerschaft und nimmt sie sehr ernst," betont aber,
dass er bei den Anpassungen im Pflichtschulbereich "dem reflexartigen Ablehnen von Vorschlägen nichts abgewinnen
kann." Die geplanten Anpassungen im Pflichtschulbereich
sind sorgfältig überlegt und verkraftbar. Stemer bittet die Schulen, die Vorschläge zuerst konkret zu prüfen. Mit
gemeinsamer Anstrengung sind sie ohne grobe Einschnitte
umsetzbar. ****

"Jedes Sparen tut weh, wenn es aber im Bereich von unter
1 Prozent liegt, kann man damit umgehen", erläutert Stemer.
"Wir haben mit sehr viel Sorgfalt Lösungen entwickelt, die
die Schulen nicht zu sehr belasten.

Konkret erfolgt die Stundenzuteilung in gewissen
Bereichen ab Herbst nicht mehr flächig, sondern
zielgerichtet und bedarfsgerechter. "An den Schulstandorten
muss künftig gut überlegt werden, was wirklich notwendig
ist", erklärt der Schullandesrat.

Gleichzeitig betont Stemer, dass er sich weiterhin
vehement für die Umsetzung eines neues Gehaltssystems für
Lehrer einsetzen wird. "Ich habe letzte Woche wieder mit
der dafür zuständigen Vizekanzlerin Riess-Passer gesprochen
und ihr die Notwendigkeit und Dringlichkeit erneut vor
Augen geführt. Die ermutigenden Vorschläge des Bildungsministeriums liegen bereits vor und müssen jetzt
zügig in die Umsetzungsphase!"
(so/ug,nvl)

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