4 Jahre R.U.S.Z - Einladung Pressegespräch

Wien (OTS) - Das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z wird 4
Jahre alt. In diesen Jahren ist viel geschehen und es gibt viel Neues zu berichten. Wie zum Beispiel über unseren neuen Präsentations- und Schulungsraum, den wir - weil es dort auch Kaffee und Internet gibt -salopp "unser Internet-Cafe" nennen. Dort möchten wir Ihnen unter anderem die Ergebnisse einer vor Kurzem erschienenen R.U.S.Z-Evaluierungsstudie des Instituts für höhere Studien (IHS) vorstellen.

Wir laden Sie aus diesem Anlass ganz herzlichen zu einem Pressegespräch ein.

am 26.April 2002
ab 10:00 Uhr
bei uns im
R.U.S.Z
Lützowgasse 12-14
1140 Wien

u.A.w.g.

4 Jahre R.U.S.Z

Eine soeben erschienene Evaluierungsstudie des Instituts für höhere Studien (IHS) belegt erstmals die volkswirtschaftliche Rentabilität des Projektes

Geburtstagsfeiern werden dann langweilig, hat man nichts anderes vorzuweisen, als dass man älter geworden ist. Kann man jedoch auf Erfolge der Vergangenheit zurückblicken und dabei auch noch Neues für die Zukunft erzählen, so bietet sich dieses Ereignis geradezu an, die Öffentlichkeit über Erreichtes und Geplantes zu informieren.

Die Erfolge des R.U.S.Z werden insbesondere durch eine aktuelle Evaluierungsstudie des Instituts für Höhere Studien - IHS belegt. Neben hohen Vermittlungsquoten bei älteren Langzeitarbeitslosen und fast unglaublicher MitarbeiterInnenzufriedenheit, belegt diese Studie am Beispiel R.U.S.Z erstmals eindeutig den volkswirtschaftlichen Nutzen und die Wirtschaftlichkeit eines sozial-ökonomischen Betriebes.

Laut IHS kann das R.U.S.Z als eine Maßnahme angesehen werden, die sich nach etwa fünf Jahren selbst finanziert bzw. dann rechnet, wenn 55% der Transitarbeitskräfte über einen Zeitraum von 5 Jahren nach der Maßnahme beschäftigt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Maßnahme amortisiert, d.h. selbst finanziert, ist durch die stabilen Beschäftigungsverhältnisse der AbgängerInnen in hohem Maße gegeben. Zudem wurden zusätzliche monetäre und qualitative Erträge wie sonstige Steuern und Abgaben aus den Einkommenssteigerungen sowie die positiven ökologischen Effekte hier nicht berücksichtigt. Diese Aspekte würden die Amortisationsdauer um ein halbes bzw. ein Jahr verkürzen.

Dieser positive Effekt wird vor allem durch die hohen Vermittlungsquoten bei Transitarbeitskräften getragen. Im Durchschnitt sind 55% der Transitarbeitskräfte des R.U.S.Z ein Jahr nach der Maßnahme beschäftigt, während bei anderen sozial-ökonomischen Betrieben diese Zahl bei durchschnittlich 30% und ohne solche Maßnahmen gar nur bei 11% liegt. Damit sind wesentliche Einsparungen bei den Transferzahlungen für Arbeitslosigkeit zu erreichen. - Aktuell kann das R.U.S.Z auf eine Vermittlungsquote von über 70% verweisen!

Für die Zukunft plant die Geschäftsführung unter dem Arbeitstitel "R.U.S.Z II", in Hinblick auf die anstehende Elektronikschrott-Verordnung eine Ausweitung des Konzeptes.
Das R.U.S.Z bzw. seine MitarbeiterInnen sind auch für eine Reihe anderer zukunftsweisender Projekte federführend oder mitverantwortlich. Hier sei das EU-geförderte EQUAL-Projekt RepaNet, das die Implementierung eines R.U.S.Z und des in Wien erfolgreichen ReparaturNetzWerks in andere urbane Bereiche Österreichs zum Ziel hat, hervorgehoben. Oder auf internationaler Ebene das Netzwerk RREUSE, ein Zusammenschluss sozialwirtschaftlicher Betriebe in neun EU-Mitgliedsstaaten. RREUSE steht für die Entwicklung und Koordinierung sozialökonomischer Betriebe und Projekte, deren Vertretung nach außen, Lobbying innerhalb der EU für soziale und ökologische Anliegen und die Förderung von nachhaltigem Konsum. Aktuell vertritt das RREUSE-Netzwerk die Interessen von 40.000 ArbeitnehmerInnen in Europa.

Rückfragen & Kontakt:

Sepp Eisenriegler
Geschäftsführer
Tel.: 01/982 16 47
Fax: 01/982 16 47/18
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