- 22.04.2002, 11:13:33
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4 Jahre R.U.S.Z - Einladung Pressegespräch
Wien (OTS) - Das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z wird 4
Jahre alt. In diesen Jahren ist viel geschehen und es gibt viel Neues
zu berichten. Wie zum Beispiel über unseren neuen Präsentations- und
Schulungsraum, den wir - weil es dort auch Kaffee und Internet gibt
-salopp "unser Internet-Cafe" nennen. Dort möchten wir Ihnen unter
anderem die Ergebnisse einer vor Kurzem erschienenen
R.U.S.Z-Evaluierungsstudie des Instituts für höhere Studien (IHS)
vorstellen.
Wir laden Sie aus diesem Anlass ganz herzlichen zu einem
Pressegespräch ein.
am 26.April 2002
ab 10:00 Uhr
bei uns im
R.U.S.Z
Lützowgasse 12-14
1140 Wien
u.A.w.g.
4 Jahre R.U.S.Z
Eine soeben erschienene Evaluierungsstudie des Instituts für
höhere Studien (IHS) belegt erstmals die volkswirtschaftliche
Rentabilität des Projektes
Geburtstagsfeiern werden dann langweilig, hat man nichts anderes
vorzuweisen, als dass man älter geworden ist. Kann man jedoch auf
Erfolge der Vergangenheit zurückblicken und dabei auch noch Neues für
die Zukunft erzählen, so bietet sich dieses Ereignis geradezu an, die
Öffentlichkeit über Erreichtes und Geplantes zu informieren.
Die Erfolge des R.U.S.Z werden insbesondere durch eine aktuelle
Evaluierungsstudie des Instituts für Höhere Studien - IHS belegt.
Neben hohen Vermittlungsquoten bei älteren Langzeitarbeitslosen und
fast unglaublicher MitarbeiterInnenzufriedenheit, belegt diese Studie
am Beispiel R.U.S.Z erstmals eindeutig den volkswirtschaftlichen
Nutzen und die Wirtschaftlichkeit eines sozial-ökonomischen
Betriebes.
Laut IHS kann das R.U.S.Z als eine Maßnahme angesehen werden, die
sich nach etwa fünf Jahren selbst finanziert bzw. dann rechnet, wenn
55% der Transitarbeitskräfte über einen Zeitraum von 5 Jahren nach
der Maßnahme beschäftigt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die
Maßnahme amortisiert, d.h. selbst finanziert, ist durch die stabilen
Beschäftigungsverhältnisse der AbgängerInnen in hohem Maße gegeben.
Zudem wurden zusätzliche monetäre und qualitative Erträge wie
sonstige Steuern und Abgaben aus den Einkommenssteigerungen sowie die
positiven ökologischen Effekte hier nicht berücksichtigt. Diese
Aspekte würden die Amortisationsdauer um ein halbes bzw. ein Jahr
verkürzen.
Dieser positive Effekt wird vor allem durch die hohen
Vermittlungsquoten bei Transitarbeitskräften getragen. Im
Durchschnitt sind 55% der Transitarbeitskräfte des R.U.S.Z ein Jahr
nach der Maßnahme beschäftigt, während bei anderen
sozial-ökonomischen Betrieben diese Zahl bei durchschnittlich 30% und
ohne solche Maßnahmen gar nur bei 11% liegt. Damit sind wesentliche
Einsparungen bei den Transferzahlungen für Arbeitslosigkeit zu
erreichen. - Aktuell kann das R.U.S.Z auf eine Vermittlungsquote von
über 70% verweisen!
Für die Zukunft plant die Geschäftsführung unter dem Arbeitstitel
"R.U.S.Z II", in Hinblick auf die anstehende
Elektronikschrott-Verordnung eine Ausweitung des Konzeptes.
Das R.U.S.Z bzw. seine MitarbeiterInnen sind auch für eine Reihe
anderer zukunftsweisender Projekte federführend oder
mitverantwortlich. Hier sei das EU-geförderte EQUAL-Projekt RepaNet,
das die Implementierung eines R.U.S.Z und des in Wien erfolgreichen
ReparaturNetzWerks in andere urbane Bereiche Österreichs zum Ziel
hat, hervorgehoben. Oder auf internationaler Ebene das Netzwerk
RREUSE, ein Zusammenschluss sozialwirtschaftlicher Betriebe in neun
EU-Mitgliedsstaaten. RREUSE steht für die Entwicklung und
Koordinierung sozialökonomischer Betriebe und Projekte, deren
Vertretung nach außen, Lobbying innerhalb der EU für soziale und
ökologische Anliegen und die Förderung von nachhaltigem Konsum.
Aktuell vertritt das RREUSE-Netzwerk die Interessen von 40.000
ArbeitnehmerInnen in Europa.
Rückfragehinweis:
Sepp Eisenriegler
Geschäftsführer
Tel.: 01/982 16 47
Fax: 01/982 16 47/18
mail:office@rusz.at
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