Hartinger: Skandal der steirischen GKK weitet sich aus

"Kosten durch die laufenden Verzögerungen nicht nur auf die Steiermark begrenzt"

Wien, 2002-04-22 (fpd) - FPÖ-Abgeordnete Mag. Beate Hartinger forderte heute, nachdem bekannt wurde, daß der Schaden, der durch die mangelhafte Projektaufsicht in der steiermärkischen GKK entstanden ist, nicht auf die Steiermark begrenzt ist, die rasche Zusammenlegung der neun Gebietskrankenkassen. ****

"In der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse läuft seit rund zwei Jahren ein EDV - Projekt, das auf Teile des steirischen MVB-Projekt aufbaut. Die Verzögerungen in der Steiermark, die durch die mangelnde Projektaufsicht entstanden seien, führten immer auch zu Verzögerungen im oberösterreichischen Projekt, erklärte Hartinger.

Verschiedentlich mußten sogar Teilbereiche, die eigentlich in der Steiermark programmiert werden sollten, in Oberösterreich hergestellt werden, da ohne die fehlenden Applikationen die Weiterarbeit in Oberösterreich unmöglich wurde. "Nur der effizienten Projektaufsicht, ist es zu verdanken, daß in Oberösterreich nicht ein ähnliches Chaos ausgebrochen ist, das die Geschäftsleitung der steiermärkischen Gebietskrankenkasse zugelassen hat.", so Hartinger abschließend. (Schluß)

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