FP-Marchat: "Öffnet den Katastrophenfonds!"

Sonst hat sich das Problem der Kleinbauern ohne Osterweiterung erledigt

St. Pölten (OTS) - Die Öffnung des "Katastrophenfonds" für jene Landwirte, die durch das größte "Katastrophenjahr der Nachkriegszeit" geschädigt wurden, forderte heute der freiheitliche Landesparteisekretär LAbg. Franz Marchat von Agrarlandesrat Plank. Noch nie habe es vor allem durch die extrem lange anhaltende Dürreperiode so hohe Verluste in der Landwirtschaft gegeben wie dieses Jahr, so Marchat. "Den Bauern muß rasch geholfen werden!" Besonders "hagelgeschädigten Landwirten", die aufgrund ihres kleines Einkommens keine entsprechenden Versicherungen hätten abschließen können, müsse jetzt dieser Fonds rasch unter die Arme greifen.****

Durch Stürme, Überschwemmungen, Dürre- und Hagelkatastrophen würden Österreichs Landwirte heuer mit Verlusten in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro rechnen müssen, so Marchat weiter. "Daß dabei Niederösterreich als größtes Agrarland der Republik Hauptbetroffener ist, versteht sich leider von selbst!" Uns schließlich an die Adresse von LR Plank: "Wenn das Land jetzt nicht unverzüglich mit dem Bund verhandelt um den Katastrophenfonds zu öffnen, dann brauchen wir auch die EU-Osterweiterung nicht mehr fürchten, denn dann hat sich das Problem der an den Rand ihrer Existenz gedrängten Kleinbauern von selbst erledigt!"

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