FCG-Frauen Wien: Kritik an der möglichen Erhöhung des Frauenpensionsalters!

Fahrner weist auf die Doppelbelastung der Frauen hin! Wien (OTS) - "Die mögliche Anhebung des Frauenpensionsalters wirft viele Fragen auf, denen wir kritisch gegenüber stehen", erklärte heute die Wiener FCG-Frauenvorsitzende, Barbara Fahrner.

Trotz der Losung "Halbe-Halbe" sind die Frauen im Haushalt noch immer ungleich mehr belastet als die Männer, besonders dann, wenn die Frauen neben der Familien- und Haushaltsführung einen Beruf ausüben. "Auch die körperliche Belastung in manchen Berufen ist dermaßen groß, dass die Frauen früher gefährdet sind ihren Job zu verlieren", so Fahrner. Außerdem würde eine Erhöhung des Frauenpensionsalters ohne ausreichend zur Verfügung stehender Arbeitsplätze für die Jugend zu einem weiteren Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit führen.

Den Wiener FCG-Frauen ist klar, dass es neben Österreich nur noch zwei andere europäische Staaten mit ungleichem Pensionsantrittsalter gibt und das im Zuge der demographischen Entwicklung Maßnahmen in Angriff genommen werden müssen. "Man sollte sich vielleicht von beiden Seiten annähern und das Pensionsantrittsalter des Mannes um 1½ Jahre kürzer und das der Frau um 1 1/2 Jahre länger gestalten. Das wäre fair für alle Beteiligten", so Fahrner abschließend. (Schluss)

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