Neues Positionspapier des Österreichischen Seniorenbundes!

Knafl: Blecha soll Verunsicherungspolitik beenden!

Wien (OTS) - Der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes Stefan Knafl stellte heute anlässlich der 20-Jahr Feier des Seniorenbundes Etsdorf-Haitzendorf-Engabrunn das neue Positionspapier "Mitten im Leben. Sicher in die Zukunft." vor, welches letzte Woche in einem a.o. Bundesseniorentag einstimmig beschlossen wurde.

Damit liegt erstmals ein von Experten des Seniorenbundes erarbeitetes Grundsatzpapier vor, das zu allen relevanten Aspekten der zukünftigen Sicherung des Pensions- und Gesundheitssystems klare Antworten gibt. Die wichtigsten Eckpunkte sind: Als Gleichberechtigter Partner mitreden, mitentscheiden und mitverantworten, Langfristige Finanzierbarkeit der Pensionsversicherung, Neues Pensionsrecht für Frauen, Änderung der Pensionsanpassung, Langfristige Sicherung unseres Gesundheitswesens und Erhöhung der Lebensqualität unter Beibehaltung des Solidaritätsprinzips und der Pflichtversicherung sowie Sicherheit und Frieden in Europa.

Gleichzeitig wandte sich Knafl gegen die Verunsicherungspolitik Karl Blechas. Dieser hatte kürzlich Finanzminister Grasser eine "Kriegserklärung an die ältere Generation" vorgeworfen. Knafl: "Was SPÖ und PVÖ machen ist bloß Unruhe stiften. Es ist eindeutig, dass es zu einer Pensionsreform kommen muss, damit künftige Pensionsanpassungen die Inflation abdecken und die Differenz zwischen Neu- und Altpensionen nicht noch größer wird. Wenn nichts geschieht, kommt es zu Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen mit negativen Auswirkungen auf Jung und Alt.".

Ebenfalls forderte Knafl die Verankerung eines Grundrechtes auf Alterssicherung und eines Diskriminierungsverbotes auf Grund des Alters sowie die Einführung der Briefwahl in die österreichische Bundesverfassung.

Knafl dazu: "Blecha soll dafür sorgen, dass seine Partei diese -für Senioren wesentliche - verfassungsrechtlichen Änderungen nicht weiter verhindert. Man könnte dann noch vor dem Sommer im Parlament die entsprechenden Beschlüsse fassen. Daran wird man erkennen, wie groß sein Einfluss in der SPÖ wirklich ist".

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