Uni-Reform: ÖH fordert Rücknahme des Unigesetzesentwurf von Regierung ein!

Schender hat Unigesetz offensichtlich nicht gelesen

Wien (OTS) - FPÖ-Bildungssprecher Rüdiger Schender dürfte den Entwurf zum Unigesetz 2002 offensichtlich nicht gelesen haben. Zu diesem Schluss kommt die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) nach den heutigen Aussagen Schenders, die Studienbedingungen würden sich durch die "Reform" verbessern. ÖH-Vorsitzende Andrea Mautz:
"Studiengebühren, weniger Prüfungstermine, nur noch zwei Prüfungswiederholungen, fehlender Rechtsschutz, Knock-Out-Prüfungen und vieles mehr an Verschlechterungen - das bringt das Gesetz! Wir fordern die Rücknahme des Gesetzesentwurfs und eine tatsächliche Diskussion mit den Betroffenen über eine Unireform!"

Mautz weist damit die Aussage Schenders zurück, die ÖH informiere die Studierenden falsch. "Der FPÖ-Bildungssprecher wird uns schon zugestehen müssen, dass wir die Studierenden über die katastrophalen Studienbedingungen, die das Gesetz bringt, ausführlich informieren. Lügenpropaganda wird von Seiten der 'Reformer' ohnehin genug betrieben. Da braucht man sich nur einmal zur Debatte ins Parlament setzen oder bei der groß propagierten Hotline des Bildungsministerium anrufen", so Mautz.

ÖH-Vorsitzende Anita Weinberger sieht die von Schender ebenfalls angesprochene Diskussionsverweigerung auf Seiten der selbsternannten "Reformer": "Öffentlichen Diskussionen sind die Verantwortlichen, allen voran die Ministerin, stets ausgewichen. Selbst hinter verschlossenen Türen, bei der Universitätsplattform, ließen Gehrer, Brinek, Graf und Co die Kritiker stundenlang alleine diskutieren. Einige Tage später wurde dann über die Meiden mitgeteilt, dass sich an dem ministeriellen Reformkonzept nichts ändert. Da muss man dann schon damit rechnen, dass ein derartiger Diskussionsstil nicht auf Gegenliebe stößt." Gerade Schender, so Weinberger, war bei keiner einzigen Diskussion über das Unigesetz zu finden.

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