FP-Mühlwerth: Kinderpornographie: Mögliche Verdachtsmomente bei Wiener Pädagogen müssen sofort geklärt werden!

Wenn heute Wiener Lehrer durch die Polizeiaktion gegen Kinderpornographie in den Verdacht der Pädophilie geraten sind, so müssen alle Räder in Bewegung gebracht werden, damit diese morgen nicht mehr unterrichten!

Wien, 16-04-2002 (fpd) - Nachdem Anfang April wieder einmal ein Vorfall bezüglich des "Verhältnisses" eines Wiener Pädagogen mit einer minderjährigen Schülerin aufgedeckt wurde, stellte die Vizepräsidentin des Wiener Stadtschulrates Monika Mühlwerth die Frage an die zuständigen Kriminaldienststellen, ob und wie viele Lehrer beim heutigen Schlag gegen Kinderpornographie in Verdacht gerieten, dem degoutanten Sammeln von kinderpornographischen Photos zu frönen.

Mühlwerth führte als unappetitliches Beispiel jenen Lehrer im Bezirk "Wien-Umgebung" an, bei dem die Polizei - einer APA-Meldung zufolge - einen Kleintransporter benötigte, um die Sammlung an kinderpornographischem Material abtransportieren zu können.

Sollten tatsächlich auch Wiener Pädagogen und Lehrer im Verdacht der Pädophilie stehen, so hat die Stadtschulratspräsidentin umgehend dafür zu sorgen, daß diese Personen sofort suspendiert werden und ein entsprechendes Verfahren in die Wege geleitet wird. Gerade im sensiblen Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung an den Wiener Schulen muß der Grundsatz "zero tolerance" gelten, schloß Mühlwerth. (Schluß) jen

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