GdG-FSG-Kniezanrek: Drohende Wahlschlappe Grund für FP-Aufregung

Vorwurf von Manipulation rund um die Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen ist völlig haltlos, Wählerverzeichnis für jedermann einsehbar

Wien (GdG-FSG). Als "blanken Unsinn" wies der Sekretär der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG), Erich Kniezanrek, Dienstag Anschuldigungen der FP im Zusammenhang mit den bevorstehenden Gewerkschaftswahlen zurück. Seine einzige Erklärung für den Rundumschlag der Blauen sei "entweder Unkenntnis der Sachlage oder der Rundumschlag einer Fraktion mit dem Rücken zur Wand."++++

Der Chef der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Johann Römer, hatte behauptet, die Gewerkschaft verweigere "nichtsozialistischen Fraktionen" das Wählerverzeichnis. "Ein unverständlicher Vorwurf, da das Wählerverzeichnis für jedermann öffentlich einsehbar ist", wundert sich Kniezanrek. Eine Möglichkeit, von der während der vorgesehenen Frist von 27. März bis 10. April auch Gebrauch gemacht worden sei. Noch erstaunter zeigt sich der FSG-Sekretär über Römers Klage, es sei für die blaue Fraktion bei den Wahlen in der Hauptgruppe VII-Pensionisten "nahezu unmöglich", die benötigten Unterschriften für eine Wahlkandidatur beizubringen. Kniezanrek: "Um die Chancen von Minderheiten-Fraktionen zu verbessern, hat die FSG bei der Hauptgruppe VII einer Deckelung der Unterschriften zugestimmt. Erstmals genügen bei der bevorstehenden Wahl 100 Unterstützungs-Erklärungen zur Kandidatur, wobei sogar die Unterschriften der Kandidaten selbst voll zählen. Im Sinne der Demokratie war uns diese Neuerung wichtig." Hintergrund der freiheitlichen Aufregung dürfte eine befürchtete Wahlschlappe wie schon bei den Arbeiterkammer-Wahlen, den Landtagswahlen oder den Personalvertretungswahlen der Eisenbahner sein, für die schon jetzt dringend nach Gründen gesucht werde.

FSG, 16. April 2002
Nr. 23

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