Kadenbach: VPNÖ missbraucht LAK-Befragungsaktion als Feigenblatt für ihre Versäumnisse

St. Pölten, (SPI) - "Alles andere wäre ja eine wirkliche Überraschung gewesen! Wie bereits vermutet missbraucht die ÖVP-Niederösterreich die von der NÖ Landesakademie durchgeführte Umfrage als reine Feigenblattaktion für ihre von Versäumnissen geprägte Landespolitik. Eine millionenteure Befragungsaktion, noch dazu mit einem Gewinnspiel gekoppelt, hat eine geringere Beteiligung erfahren als das Sozialstaatsvolksbegehren, wo die Bürgerinnen und Bürger auf ihre Gemeinde gehen mussten, um ihren Willen kundzutun. Das Sozialstaatsvolksbegehren bezeichnet die ÖVP als ‚parteipolitisches Spektakel mit einer klaren Absage', die Befragungsaktion sei dagegen ein ‚großer Erfolg'. Wieder einmal ist bewiesen - da richtet sich's wer, gerade wie er's braucht", kommentiert SPNÖ-Landesparteigeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach heutige Aussagen von VP-Landesparteiobmann LH Erwin Pröll.****

Die Befragungsaktion war leider geprägt von "No-Na-Fragen" ohne besonderen Tiefgang. Eine wirkliche Mitbestimmung der Bürger bzw. eine Wertung des landespolitischen Weges wurde tunlichst vermieden. Das eine klare Mehrheit die Versäumnisse bei der Verkehrspolitik des Landes, wo ja NÖ Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll seit Jahren die Verantwortung trägt, kritisiert haben, ist da wohl nur die sprichwörtliche Spitze des Eisberges, die gerade noch aus dem Wasser ragen konnte. "Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher werden in der ÖVP-Propaganda wohl noch lange von der aus ihrem Steuergeld finanzierten Alibi-Umfrage hören. Weitergebracht hat diese Niederösterreich keinen Schritt - aber das war wohl auch nicht beabsichtigt", so Kadenbach abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN