Schnittstelle für sozialwissenschaftliche Forschung

Neues Ludwig-Boltzmann-Institut stellte sich vor

Bregenz (VLK) - Seit Mai 2001 gibt es in Vorarlberg das Ludwig-Boltzmann-Institut für sozialwissenschaftliche Regionalforschung. "Es agiert als Schnittstelle für wissenschaftlich tätige Personen oder Einrichtungen, um grenzüberschreitende Kontakte und Forschungsprojekte
anzuregen und zu fördern", sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber, der das Institut heute, Dienstag, im
Pressefoyer vorstellte. ****

Das Gebiet rund um den Bodensee verfügt über renommierte wissenschaftliche Einrichtungen (Universitäten, Archive,
Museen, Vereine) und versammelt Wissenschaftler aus vier
Staaten. In diesem geographischen Raum präsentiert sich das Boltzmann-Institut als Modell für grenzüberschreitende, interdisziplinär ausgerichtete, vergleichende Forschung im zusammenwachsenden Europa, so der wissenschaftliche Leiter
des Institutes, Professor Alois Niederstätter: "Die
Entwicklung länderübergreifender Kooperationen ist dabei maßgebliches Element des Forschungsansatzes. Ein besonderes Anliegen des Institutes ist auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses."

Ein Forschungsschwerpunkt ist der Themenkreis "Grenzen
und Räume". Dabei geht es um die vielfältigen Prozesse politischer, sozialer, kultureller, wirtschaftlicher sowie
mentaler Integration und Desintegration im Bodenseeraum in Vergangenheit und Gegenwart.

Finanziert wird das Ludwig-Boltzmann-Institut für sozialwissenschaftliche Regionalforschung aus dem
Grundbudget der Ludwig Boltzmann-Gesellschaft und aus
Mitteln des Landes Vorarlberg (Grundbeitrag jeweils 12.354
Euro). Dazu kommen Drittmittel.

Die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft ist eine der
bedeutendsten Forschungsplattformen Österreichs, sie
umfasst über 130 Institute und Forschungsstellen. Die
wichtigsten Ziele sind eine hochqualifizierte Nischen-
Forschung, zusätzliche Chancenportale für junge
Wissenschaftler, verstärkte Kooperationen mit der
Wirtschaft, interdisziplinäre Vernetzung sowie die Bildung nationaler und internationaler Kompetenz-Zentren.
(gw,nvl)

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